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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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sprossen, die entweder gestaucht sind (mit gehäuften Knoten am Grunde der Triebe) oder auf Stengeln" (Stengelglieder dann gestreckt). Vegetative Vermehrung durch Knospenin der Achsel von Blattscheiden; diese sind entweder durchbrechend (extravaginal) oderumscheidet (intravaginal), d. h. zwischen Scheide und Stengel in die Höhe wachsend(Nardus stricta). Durchbrechende Triebe lange und kurze Ausläufer bildend oder direktin die Höhe wachsend, im letzteren Falle dann dichte bis lockere Büsche, sogenannteHorste" bildend. Arten mit umscheideten Trieben bilden stets dichte Horste. Ausläuferunterirdisch (Milium effusum, Oryza clandestina, Agrostis vulgaris, Calamagrostis tenellaund epigeios, Holcus mollis, Briza media, Poa pratensis und Cenisia, Agropyrum caninum)oder oberirdisch (Cynodon dactylon, Poa trivialis) oder selten kurz und dicht beschuppt(Diplachne serotina). Horste locker (Deschampsia flexuosa, Arrhenatherum elatius, Avenapubescens, Sesleria caerulea, Festuca rubra) oder sehr fest und dicht (Sesleria disticha,.Agrostis rupestris, Festuca ovina, Vallesiaca, varia, pumila, Poa Chaixii). Mit den Aus-läufern sind die durch Verwitterung der Scheiden freiwerdenden alten Rhizomstücke und-die durch Lichtentzug (Ueberschüttung, Versandung) entstehenden überverlängerten, ausläufer-artigen, umscheideten Triebe nicht zu verwechseln. Stengel (Halm") meist stielrund, meistkahl, seltener oben behaart (Koeleria hirsuta, K. Vallesiana), meist hohl, selten mit Markerfüllt (fast alle Andropogoneen, viele Paniceen etc.), meist eine zentrale, geräumige Höhle(durch Trennung der ursprünglichen Markzellen entstanden) aufweisend (die Markhöhle fehltjedoch stets an den Knoten), an den unteren Knoten verzweigt und zuweilen Nebenwurzelnerzeugend (z. B. bei Alopecurus fulvus und geniculatus, Hoplismenus undulatifolius, Cata-brosa aquatica, Poa annua), oft ziemlich dick werdend (beim Schilfrohr bis 1 cm). Stengelam Grunde zuweilen mit deutlich entwickelter Zwiebel, die von schalenförmig verbreiteten,und verdickten Blattscheiden gebildet wird (Poa bulbosa und concinna, Festuca spadicea).Verzweigungen aus den oberen oder aus allen (besonders bei vielen tropischen Gramineen)Knoten hervorgehend. Stengel an den Knoten fast immer mit Anschwellungen versehen(Fig. 77) V), welche meistens durch die Basis der Blattscheiden (Scheidenknoten), zuweilen

aber auch vom Stengel direkt (Halmknoten)

»T^t^^X^Ä/^K^^^x' gebildet werden; seltener sind die Knotenif| P^i^^ > ^^'^^<^X*>^*J^Ä undeutlich (viele Bambuseen) oder wie bei Molinia-

dem Grunde des Stengels genähert und der Halmdann knotenlos. Die Bedeutung der Knoten liegt inder durch sie vermittelten Wiederaufrichtung derniedergebeugten Halme (durch Hagelschlag etc_niedergelegtes Getreidefeld!). Leitbündel kollateral r

K~^V '£ ÄY^^ry^ÄikY#^ m ^ en g estrec ^ ten Internodien parallel verlaufend,^x^; Wyßfelftk&Wjfm m c * en ^ noten s ' cu kreuzend und durch kurze^Ä^^5S<krÄK Querbündelchen sich verflechtend, wodurch dannKrx^wt^^RMwii^^J die Querwände (Diaphragmen) entstehen, welche

KY^^w /> %*fl(lfe^(t«'#ld^i^ die Markhöhlen der Internodien voneinander trennenJ?^B^&fo+Vi^£J!£> m *t^jM (Fig. 76). Blätter im allgemeinen in zwei abwech-^T*^ k>ÄYifcV^4?z* selnden (um 180° voneinander abstehenden) Zeilen

angeordnet; die grundständigen, wegen der nichtentwickelten Internodien oft Büschel, bezw. Fächerbildend. Seltener treten auch an den Knoten undAusläufern derartige Büschel (z. B. bei Cyno-Fig. 76. Querschnitt durch das koiiateraie Leitbündei don) auf. Jeder Zweig mit einem adossierten 7von Molini» caerulea. zweikieligen, selten zweispaltigen (Cynodon) Vor-