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Tafel 20.
Erklärung der Figuren.
I. Sagittaria sagittifolia L. Habitus.
la. Fruchtblatt (längs durchschnitten).
Ib. Staubblatt.
2 - Stratiotes aloides. Habitus.
2 a- Fruchtbares Staubblatt.
2b. Staminodium.
3. Hydrilla verticillata. Habitus (mit
Blüten), w •» Winterknospe.3a. Blatt, am Grunde mit Schüppchen.
weiblichen
Die Familie umfasst ca. 60 Arten, die fast über die ganze Erde verbreitet sind; den nördlichen Polar-kreis überschreiten sie jedoch kaum. Sie lässt sich in die folgenden Gattungen gliedern: Halöphila (allesmarine Arten), Hydrilla (1 Art), Helodea (mehrere Arten im tropischen und gemässigten Amerika),Lagarosiphon (9 Arten in Afrika), Vallisneriä, Blyxa (7 Arten). Enalus (E. acorofdes Steud. an dentropischen Küsten des indischen und westlichen stillen Ozeans bis zum Bismarck Archipel), Thalässia (2 marineArten), Stratiotes, Böottla (8 bis 9 Arten im tropischen Afrika und auf Madagaskar, eine Art ausserdem inHinterindien), Ottelia (ca. 10 Arten in den Tropen), Hydromystria (2 bis 3 Arten im tropischen Amerika).H. stolonifera G. F. W. Mey. [=Trianea Bogotensis Karsten] wird bei uns zuweilen in Gewächshäuserkultiviert, entwickelt aber nur weibliche Blüten), Limnöbium (ein oder wenige Arten in Nordamerika) undHydröcharis (H. morsus ränae und H. Asiätica Miq. in Ostasien).
1. Blätter schwimmend, kreisrund, am Grunde tief herzförmig...... Hydröcharis LIII.
n
1*. Blätter untergetaucht, nicht kreisrund....................
2. Blätter sitzend, quirlig angeordnet. Stengel mit langen, unter sich fast gleichen Internodien, keineAusläufer bildend................................ 3 -
2*. Blätter in Rosetten angeordnet,. band- oder schwertförmig. Ausläufer bildend..... 4.
3. Blätter sehr fein stachelspitzig gezähnt .............. Hydrilla XLIX.
3*. Blätter meist zu 3quirlig, am Rande nur schwach gesägt.......... Elodea L.
4. Blüten unscheinbar. Weibliche Blüte auf langem, dünnern, spiralig gewundenem Stiel. Vallisneriä LI.4*. Blüten gross, weiss. Weibliche Blüte kürzer gestielt als die stachelig gesägten Blätter.
Stratiotes LH.
XLIX. Hydrilla 1 ) L. C. Rieh. Grundnessel.
Die Gattung enthält einzig die folgende Art.
134. Hydrilla verticillata Caspary (= Udora Lithudnica Bess., = U. Pomeränica Rchb.,HydoraLithuanica Andrz., = Serpicula verticillata L. fil.)- Quirlblätterige Grundnessel).
Tai. 20, Fig. 3.
Bei Stettin heisst die Pflanze wegen ihres Vorkommens auf dem Grunde von Gewässern „Grundnessel'.
15 bis 300 cm. Laubstengel verlängert, fadenartig, lockerästig, mit meist 1 bis 3(bis 6) cm langen Stengelgliedern. Zweige z. T. länglich-eiförmige, zugespitzte Winter-knospen erzeugend (Taf. 20, Fig. 3, w), die im Herbste leicht abfallen. Blätter zu 2 bis 8quirlständig, gezähnt, 1,5 (0,5 bis 2) cm lang und ca. 1,5 mm breit, zugespitzt stachel-sphzig, am Grund mit je zwei kleinen, gefransten Achselschüppchen (Taf. 20, Fig. 3 a).Blüten einhäusig, unansehnlich, kaum 5 mm im Durchmesser, einzeln, Spatha aus einemBlatt gebildet. Männliche Spatha (in Deutschland noch nicht beobachtet) fast kugelig, obenunregelmässig zweilappig aufreissend, zur Blütezeit sich loslösend. Weibliche Spatharöhrenförmig. Weibliche Blüten langgestielt, mit 3 Kelch- und 3 etwas kürzeren, weissenBlutenblättern. Staubblätter 3, zuweilen noch 3 Staminodien. Frucht (bei uns nicht be-obachtet) länglich -lineal, weniesamip-. Samenanlagen meist anatrop. Narben ungeteilt.—VII, VIII. > S S b
J VÖQa (vöcüq = Wasser) = Wasscrschlano-e; nach dem Standort und den flutenden Stengeln der Pflanze.