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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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139
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1.39

Früchtchen rundlich, aussen scharf gekielt, mit (bis 1 mm) langem, hakenförmig gebogenemSpitzchen. VI bis VIII.

Zerstreut und stellenweise häufig in seichten, fliessenden oder stehenden Gewässern,oft auf grosse Strecken hin gänzlich fehlend. In Deutschland zerstreut im nördlichenund mittleren Gebiete, im südlichenhäufiger; fehlt in Pommern, Schlesienund Brandenburg (wahrscheinlich)vollständig, selten in Mecklenburg(nur in der Eibmarsch), in Posenbei Czarnikau, in Westpreussen beiDanzig und in Ostpreussen beiKönigsberg. In O esterreich stellen-weise ziemlich verbreitet; fehlt nurin Schlesien, Steiermark, Kärnten undIstrien vollständig. In der Schweiz(mit Ausnahme von Appenzell)überall bis gegen 900 m ziemlichhäufig.

AI Ige meine Verbreitung:Nord-, West- und Mitteleuropa, Mittel-meergebiet, Serbien, südliches Asien.

Bildet die folgenden Formen :

var. n'gidus Opiz. Blätter breit-citörmig, 5 bis 7nervig, zurückgebogen, alle(oder doch die obersten) einander dicht an-liegend. Hie und da in Gräben.

Fig. 69.

Potarnogeton densus L. 1 Obere Partie eines blühendenSprosses. 2 Staubblätter mit Connectivkamm.

var. serrätusschmäler, lanzettlich

Aschers. Blättero nervig, gerade, meist flach oder wenig rinnig, -

var. setäceus Rchb. Blätter llneal-lanzettlich, nicht über

Nicht selten in rasch fliessendem Wasser,mm breit. Selten.

Wie es bei einer fast rein windblütigen Gattung zu erwarten steht, bilden die Potamogeton-Artenleicht Bastarde, welche mitunter sehr schwer zu erkennen sind. Allerdings ist dies nur zwischen systematischnahe stehenden Arten möglich; zwischen entfernt stehenden Arten sind bis jetzt keine Bastarde bekannt geworden.Einzelne Arten (z. B. P. densus) hybridisieren überhaupt nicht. Bis jetzt sind bei uns die folgenden hybridenlärmen bekannt geworden: P. natans L.XP. lucens L., P. n atans L. X P. poly gonif oliu s Pourr.( P. Gessnacensis Fischer), P. poly gonif olius Pourr. X P. alpinus Balbis (= P. spathulätuseirad.), p. polygonifolius Mert. et Koch X P. gramineus L. (= P. Seemenii Aschers, et Graebner),nur^von der Insel Borkum bekannt, P. alpinus Balbis X P. lucens L. (= P. Lithuanicus Gorski),uitans Rchb.XP. natans L. (= P. Schreberi Fischer), P. perfoliatus L.XP. praelongus WulfenT" ' co Snatus Aschers, et Graebner) nur aus der Spree bei Hangelsberg bei Fürstenwalde in der ProvinzBrandenburg bekannt, P. perfoliatus L.XP. lucens L. (= F. deeipiens Nolte), P. perfoliatus L.XPnitens Weber ( P /,, /.-»«.,. -r* i , -

\~ r - lallax A. et G.), P. perfoliatus L.XP. crispus L. (im Main bei Bamberg und im

Bodensee bei Arbon), P. praelongus L.XP. lucens L., P. lucens L. X P. gramineus L. (= P. Heiden-Koch Vf" r 1 " MCmel b6i TUSit ' P - luccns Ll><P - natanS U (==P ' NdItSi Fischer ' Pl Zizii Mcrt etL°XP -gramineus L., ( p. varians Morong), P. alpinus BalbisXP. gramineus L., P. gramineus

. .nitens Weber (bei Kiel), P . gramineus L. X P. mucronatus Schrad. (= P. lanecolätus Sm.) Forst-rug in Lauenburg, P. praelongus L.XP. crispus L. (= P. undulätus Wolfgang). Ausser diesen, inW 1 ' Un ° n ° unvolIsta ndig bekannten Bastarden, sind noch weitere aus Skandinavien, Irland, Frank-, ö i usw. bekannt, die gelegentlich auch in Mitteleuropa aufgefunden werden könnten. Ausserdem

existieren von vielen Hybriden noM, -^ .,,..., a i i r- i o i

' uc " noch weitere I ormen (vgl. hierüber Ascherson und Liraebner, Svnopsis der

mitteleuropäischen Flora, Bd. I, Seite 301 bis 355).

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