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var. involütus Fryer. Mit zahlreichen, länglich-eiförmigen, lederartigen Schwimmblättern. Unter-getauchte Blätter eingerollt. — Bisher nur aus England bekannt, aber wohl auch bei uns noch aufzufinden.
107. Potamogeton crfspus L. (= P. serratum Huds.) Krauses Laichkraut.
Ital.: Erba-gala, manichetti. Taf. 17, Fig. 1.
Grundachse dünn, oft kaum 1 bis 2 mm dick, stark verzweigt. Laubstengel ver-zweigt, 3 dm bis 2 m (!) lang, bis 2 mm dick, mit meist 1 bis 2 (bis 5) cm langenStengelgliedern. Ende der Zweige oft knollig angeschwollen (Winterknospen). AlleBlätter untergetaucht, lanzettlich bis lineal-lanzettlich, am Grunde abgerundet, halbstengel-umfassend, ziemlich stumpf, meist wellig-krausig, wie der Stengel häufig rötlich über-laufen. Blatthäutchen meist nicht über 1 cm lang, sehr dünn, glasig durchscheinend, hin-fällig. Aehrenstiele gleich dick wie der Stengel. Aehren locker, 7 bis 10 blutig. Frücht-chen rückenseits stumpf gekielt, fast kreisrund, mit 2 mm langem, etwas hackig gebogenemSchnabel, am Grunde miteinander verwachsen. — V bis Herbst.
Ziemlich verbreitet durchs ganze Gebiet in stehenden und langsam fliessendenGewässern, stellenweise gemein; steigt im Gebirge bis ca. 1000 m (Griessnersee bei Hoch-filzen in Tirol, 950 m, Laxersee bei Flims in Graubünden), fehlt aber daselbst oft auf grosseStrecken hin.
Allgemeine Verbreitung: Europa (fehlt nur im nördlichen Skandinavien undRussland, sowie in Mittel- und Süd-Griechenland), Afrika, Asien, Australien, Nordamerika.Aendert wenig ab:
var. serru latus Rchb. Blätter nicht gekräuselt, flach. — Hie undda mit den Typus.
subvar. 1 o ngi f ö lius Fieb. Pflanze zart. Blätter linealisch, 2 bis4 mmbreit, etwas zugespitzt, sehr dünnhäutig, mit etwas entfernten, flachen, durchden umgebogenen Blattrand oft verborgenen Zähnchen. — Selten inSchmutzwässern.
var. c o r n ü t u s Linton (= var. macrorrhynchus Aschers, et Graebner).Früchtchen rückenseits am Grunde mit einem kurzen, hörn- oder spornartigenHöcker. — Bisher noch wenig beobachtet (z. B. in der Amper bei Moosburgund bei Schwabach in Bayern); sonst aus Schweden und England bekannt.
108. Potamogeton compressus L. (= P. zosterifölium Schuh-macher, = P. complanätum Willd. = P. cuspidätum Schrad.)Flaches Laichkraut. Fig. 60.
Grundachse ziemlich lang kriechend. Laubstengel weit-läufig ästig, bis fast 2 m lang, mit 3 bis 7 (selten bis 20) cmlangen Stengelgliedern. Blätter sehr lang (bis 20 cm), meist3 (2 bis 4) mm breit, am Grunde ohne Höcker, an der Spitzeabgerundet, stachelspitzig. Blatthäutchen bis 4 cm lang, schlaff,weisslich. Aehrenstiele 2 bis 4 cm lang, 2 bis 4 mal so langals die massig lange, 10 bis 15 blutige, dichte Aehre. Früchtchenhalbkreisförmig, stumpf gekielt mit langem, krummem Schnabel.— VI bis VIII.
Zerstreut in Teichen, Seen, Flüssen. In Deutschlandnicht selten im nördlichen Gebiet, im mittleren bis zu den Su-
l<ig. 60. Potamogeton com-pressus l. / Habitus. 2 Blatt- deten, Erzgebirge, zur Mainlinie und bayerischen Pfalz. Im
spitze. 3 Querschnitt durch das . ... . „ , . ' ' , • TJ J / /-i . j- l_ • o- \
Blatt. 4 Früchtchen. südlichen Gebiet selten in Baden (nur Gottmadingen bei Singen)
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