Druckschrift 
1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
Entstehung
Seite
131
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

131

i

Tafel 17.

Erklärung der Figuren.

Fig.

1.2.

2a.2b.3.3a.

4.

Potamogeton crispus. Habitus.Potamogeton pedinatus. Habitus.Blütenstand. Blüten geschlossen.Blüte vergrössert.Potamogeton pusillus. Habitus.Frucht (längsdurchschnitten).Potamogeton densus. Habitus.

Fig. 5. Ruppia maritima. Habitus.

5a Blütenstand.

., 5b. Fruchtknoten mit Narbe.

5c. Staubblatt.

,, 6. Zannichellia palustris. Habitus.

6a. Männliche und weibliche Blüte (vergrössert).

6b. Früchtchen isoliert.

" ti durchscheinenden Blättern. Schwimmende Blätter am Grunde abgerundet oder keilförmig, länglich-eiförmig, meist ziemlich lang gestielt, lederartig. Häufig.

var. piatyp hyllus Rchb. Aehnlich, aber die schwimmenden Blätter breitoval-elliptisch, ziemlichkurz gestielt, weniger lederartig, zahlreich genähert. Selten.

var. h y b ri d u s Aschers. Aehnlich, aber schwimmende Blätter am Grunde schwach herzförmigvar. terrester Fries. Untergetauchte häutig durchscheinende Blätter fehlend,stielt, lederartig, breiter oder schmäler elliptisch. Ziemlich seltene Landform.

Selten.Blätter sämtlich ge-

106. Potamogeton nftens Weber. Glanz-Laichkraut. Fig. 59.

Steht nr. 105 sehr nahe, ist jedoch meist in allen Teilen grösser. Laubstengel oftetwas dicker. Untergetauchte Blätter am Grunde abgerundet, halbstengelumfassend, länglich -lanzettlich bis lanzettlich, bis 13 mm breit, im trockenen Zustande ziemlich stark glänzend.Obere Blätter nur selten schwimmend. Blatthäutchen bis1,5 cm lang, etwas derb, stets dreieckig, öfter fast krautig.Früchtchen aussen etwas schärfer gekielt. VI, VII.

Selten in Seen und langsam fliessenden Flüssen undBächen. In Deutschland fast nur im norddeutschen Flach-lande, zerstreut in den Seen der Moränenlandschaft östlich derElbe (südlich bis Wittenberg, Lieberose, Lagow), selten inder Provinz Hannover, selten im Königreich Sachsen (beiGutta unweit Bautzen und früher in Egelsee bei Pirna), imnördlichen Schlesien (nur Schlawasee bei Aufzug und Josefs-hof), in Ostpreussen (bei Lyck, in der Memel bei Tilsit, imMauersee bei Lötzen, bei Neidenburg, Orteisburg und Alien-stein), in Westpreussen (bei Dt. Krone, Schlochau, Schwetz,Graudenz und im Klostersee bei Karthaus); nicht aber inPosen, Baden, Württemberg und Bayern. Scheint in O e s t e r-reich gänzlich zu fehlen. In der Schweiz als Seltenheit inden Kantonen Waadt, Neuenburg, Bern, Aargau (Aabach beiHallwyl) und Zürich (Niederglatt). Ausserdem mehrfach imangrenzenden französischen Jura.

Allgemeine Verbreitung: Westeuropa (Island,Skandinavien bis Frankreich, britische Inseln), nördliches undmittleres Russland (südlich bis Litauen).

Aendert wenig ab:

var. salicifolius Fries. Schwimmblätter meist fehlend. Blätter H^^^^^^^^^^^^

bis 7 cm lang, schlaff. Selten. *» W - P°ta möge ton nltens

° , . . , , , . l-jl^+to, Weber. Habitus. Das lixemplar links

var. lacüstris Aschers. Schwimmblatter meist fehlend. Blattei gteW . dem p perfoUata8> das rcchts

kürzer, steifer, oft zurückgekrümmt. Nicht selten an seichten Stellen der Seen. dem P. gramineus näher.