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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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Tafel 16.

Erklärung der Figuren.

Fig. 1. Potamogeton natans. Habitus.

1 a. Blüte.

2. Potamogeton alpinus. Habitus.

2 a- Junge Frucht.

3. Potamogeton perfoliatus. Habitus.

" 3 a. Blüte.

Fig. 3 b und 3c. Früchtchen mit Narbe, von innen

und von der Seite. 4. Potamogeton lucens. 4 a. Blüte stark vergrössert. 4 b und 4 c. Früchtchen von innen und von

der Seite.

XXXVI. Potamogeton 1 ) L. Laichkraut.

Ausdauernde Wasserpflanzen. Stengel meist flutend, verlängert. Blätter mit gitter-förmiger Nervatur (der Mittelnerv endigt an der Spitze in einenWasserporus"), alle unter-getaucht oder die obersten schwimmend, meist sitzend, zuweilen stengelumfassend, wechsel-ständig oder seltener scheinbar gegenständig (nr. 117). Nach der Gestalt der Blätter, die imallgemeinen sehr von den Standortsverhältnissen abhängig ist, können drei verschiedene Formenunterschieden werden: 1. das flache, untergetauchte Blatt (z. B. bei P. lucens), 2. dasSchwimmblatt (Oberseite mit Spaltöffnungen), oval bis länglich, oft lang gestielt, meist derb,fast lederartig und 3. das dicke, untergetauchte, binsenförmige Blatt, das besonders instark fliessendem Wasser ausgebildet ist. Untergetauchte Blätter mit Fettglanz, daherwenig benetzbar (Oeltropfen, die an kleine, farblose Stäbchen [Oelplastiden] gebunden sind,treten in allen Oberhautzellen auf); von vielen Lufträumen und Atemhöhlungen (Fig. 52)durchsetzt. Blattstellung zweizeilig; bei flutenden Stengeln zuweilen alternierend. Blüten-stand ährig, meist allseitswendig, endständig, oft von Laubblättern übergipfelt, zur Zeit der

Bestäubung über das Wasseremporgehoben. Die überdemWasser blühenden Artensind windblütig (vielleichtsind auch Schalenschneckenbei derBestäubung betätigt).Nach vollzogener Befruch-tung' werden die Blüten-stände ins Wasser zurück-gezogen. Staubblätter 4, in2 Kreisen (median und seit-lich) stehend. Mittelbandder Staubbeutel mit grossemAnhängsel. Narben kurz unddick, mit langen Narbenfäden besetzt. Früchtchen 4 oder seltener durch Fehlschlagenweniger, steinfruchtartig.

Die Gattung umfasst ca. 60 Arten, die über die ganze Erde verbreitet sind und besonders im Süss-,seltener auch im Brackwasser vorkommen. Verschiedene Arten zeigen eine vegetative Vermehrung durch

Fig. 52. Querschnitt durch das Schwimmblatt von Potamogeton polygoni-f ol ins Pourr. mit Luftgängen und Atemhöhlungen. Epidermis der Oberseite mit

Spaltöffnungen.

Nachbar.

H e g i, Flora,

) aotaßoyatov Name einer Wasserpflanze bei Dioskorides. von nota/iög = Fluss und yetvav

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