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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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eiförmig, dunkelkastanienbraun. Weibliche Blüten mit Tragblättern; diese so lang als dieHaare. Narbe linealisch, beträchtlich länger als die Haare. Staubblätter meist einzelnoder verwachsen. V, VI.

Stellenweise, besonders in den Tälern des Alpengebietes, an Flüssen und in Wiesen-mooren; steigt den Flüssen entlang abwärts. In Deutschland nur im Süden, in derRheingegend (Neuenburger Insel, Limburg, Weissweil, Wittenweier, Ichenheim unweit Offen-burg, Kehl, Daxlanden etc. abwärts bis Schifferstadt), in Bayern am Lech, an der Isar(selten bei Höllriegelskreut), am Inn und an der Salzach (angeblich auch am PerlacherBach zwischen Ramersdorf und Trudering bei München); fehlt aber in Württemberggänzlich. In Oestereich vereinzelt in Böhmen, Mähren, Schlesien, in Oberösterreich(an der Donau bei Linz und Steyeregg), in Niederösterreich (von Weissenkirchen bei Kremsbis Wien), in Vorarlberg (Rheingegend und an der 111), Tirol (am Inn, an der Etsch,am Eisak, am Sarca - Ufer bei Arco u. s. w.), in Kroatien und Istrien. In der Schweizziemlich verbreitet, aber zerstreut (fehlt einzig dem Kanton Schaffhausen vollständig).

Allgemeine Verbreitung: Europa (Alpensystem, italienische Halbinsel, Ungarn,Balkan, Südrussland), Kaukasus-Länder, West- und Zentralasien, Nord-China.

var. Martini Jord. Herbstform. Stengelblätter mit einer meist ansehnlichen Spreite versehen.Schweiz (bei Genf am Zusammenfluss der Arve und der Rhone).

90. Typha gracilis Jordan subsp. eugracilis Graebner (= T. minima Funk var. autumnälis

Leiner). Zart er Rohrkolb en.

Steht der vorigen Art sehr nahe und ist mit ihr durch Zwischenformen verbunden.Blütenstengel jedoch mit Laubblättern; diese den Blütenstand überragend. Kolben stets(5 bis 25 mm) voneinander entfernt, beide etwa gleichlang, mitunter der männliche etwaskürzer; der weibliche fast stets länglich-elliptisch oder deutlich zylindrisch. Tragblatt derweiblichen Blüte länger als die weniger zahlreichen (30), sehr dünnen Haare VIII, IX.

Sehr selten an kiesigen Ufern. Einzig in Deutschland in Baden: am Rheinbei Ichenheim unweit Offenburg.

Allgemeine Verbreitung der Subspezies: Europa (im Gebiet der Rhone:Rhone-Inseln bei Vaux unterhalb Lyon), an der |,Tsere (bei Vaule), an der Arve (beiEtrambieres und bei der Mündung der Arve in die Rhone) und am Oberrhein. Ausserdemdie var. Davidiäna Kronfeld in der Mongolei und die subsp. Haussknechtii Borb.in Armenien.

Diese spätblühende Art hat sich von T. minima vielleicht durch Saisondimorphismus abgezweigt.

Von Bastarden wurden beobachtet: T. latifolia L. X T. Shuttleworthii Koch etSonder (= T. Argoviensis Hausskn.) im Kanton Aargau (Bünzer-Moos bei Bremgarten)in der Schweiz, T. latifolia L. X T. angustifolia L. (= T. glaüca Godr.) in Deutschlandmehrfach mit den Eltern beobachtet und T. Shuttleworthii Koch et Sonder X T. angusti-folia L. (=T. Bavärica Graebner) in Oberbayern bei Reichenhall.

15. Fam. Sparganiäceae. Igelkolbengewächse.

Den Namen Igelkolben verdankt die Pflanze der Form des runden, stachligen Fruchtstandes.I le, Ilen [zu Igel?] (Ostfriesland), Schwinegel sknop (Mecklenburg), Sauigel, Saunigel (Böhmerwald,Niederösterreich); Hänebolten [holten = Schenkel, Keule] (Unteres Wesergebiet); Narrakolba (Schweiz:St. Gallen). Die Blätter der Pflanze werden auch zu Streu verwendet, daher in der Schweiz (Churfirstengebiet,St. Gallen): Nunn ästreu, Nunnastreu. Oft führt der Igelkolben auch dieselben Bezeichnungen wie Glyceria-