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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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herab zu einen dem Boden angeschmiegten Strauche ohne Hauptstamm. Nach der Ausbildung der Zapfenkönnen drei verschiedene Varietäten unterschieden werden, die freilich von einander nicht scharf getrennt sind,sondern allmählich ineinander übergehen (Fig. 49).

Zu den charakteristischen Bestandteilen der Krummholzregion (z. B. am Schiern in Südtirol) gehören:Juniperus nana, Rhododendron ferrugineum und hirsutum, Erica carnea, Rosa alpina, Arctostaphylos alpina.Clematis alpina, Sorbus chamaemespilus, Salix arbuscula, glabra, retusa, reticulata, myrsinites und grandifolia,Vaccinium myrtillus, Daphne mezereum und striata, Lonicera caerulea, Dryas octopetala, Globularia cordifolia,Carex firma und sempervirens, Sesleria caerulea, Polygala chamaebuxus, Peucedanum ostruthium, Aconitumlycoctonum, Callianthemum rutaefolium, Ranunculus hybridus und montanus, Valeriana montana, Silene acaulis,Trollius Europaeus, Ligusticum mutellina, Veratrum album, Paris quadrifolia, Gypsophila repens, Carlina acaulis,Anemone Baldensis, Luzula silvatica, Bellidiastrum Michelii, Homogyne alpina, Oxalis acetosella, Petasites niveus,Achillea atrata, Geranium silvaticum, Pedicularis verticillata, Carduus defloratus, Helianthemum chamaecistus,Biscutella levigata, Galium anisophyllum, Campanula Scheuchzeri, Hieracium murorum, Horminum Pvrenaicum,Gentiana verna und acaulis, Bartschia alpina u. s. w.

var. uncinäta Willkomm. Haken-Kiefer. Zapfen stark unsymmetrisch. Schuppenschilder hakenförmigausgebildet, auf der freien Seite stärker vorragend als auf der dem tragenden Zweige zugewandten, kapuzen-oder pyramidenförmig erhöht und nach dem Grunde des Zapfens zurückgekrümmt. Verbreitet als Baum,Legföhre undKuschel''.

Fig. 49. la var. uncinäta subvar. rostrata: Apophyse hakig:, Haken höher als breit (Zapfen unsymmetrisch).

lb var. uncinäta subvar. rotundata: Apophyse hakig, Haken breiter als hoch (Zapfen unsymmetrisch).

2 var. pumilio: Nabel unter der Mitte der Apophyse (Zapfen symmetrisch;. 3 var. mughus: Nabel in der Mitte

der Apophyse (Zapfen symmetrisch.) (Nach Schröter.)

subvar. rostrata Antoine. Apophysen höher als breit. Vorzugsweise im Westen : Spanien, Pyrenäen,Westalpen und Schweiz.

subvar. rotundata Antoine. Buckelkiefer. Apophysen breiter als hoch. Haken schwach ausgebildet. Weit verbreitete Form in den gesamten Alpen mit Ausnahme des westlichen Teiles.

var. pumilio Willkomm. Zwergkiefer. Zapfen symmetrisch ausgebildet, rings um den Stiel herumgleichmässig entwickelt, kürzer als die Nadeln. Apophysen flach exzentrisch gebaut, d. h. die obere Hälftebreiter als die untere. Nabel unter der Mitte der Apophysen. Verbreitet vorwiegend östlich und nördlichvon der Schweiz bis Bosnien und Montenegro; auch im Jura, Schwarzwald, Fichtelgebirge, im bayerischenund böhmischen Wald, Riesen- und Isergebirge, Karpaten.

var. m üghus Willkomm. Mugokiefer. Zapfen symmetrisch. Schuppenschilder zentrisch, flach. Nabe,in der Mitte der Apophysen. Lokalrasse der Ostalpen und Balkanländer; geht östlich bis zum St. Gotthard,

lusus virgäta Schröter. Schlangen - Bergföhre, mit wenigen kaum verzweigten schlangenförmiggekrümmten Aesten. Oestliche Schweiz (Val Minger im Unterengadin).

Von den oben genannten drei Varietäten sind noch eine Reihe von Formen bekannt, die abernur schwer auseinanderzuhalten sind und häufig ineinander übergehen.

Auch pflanzengeographisch sind die drei verschiedenen Varietäten getrennt und zwar insofern, als imgesamten Verbreitungsbezirk im Westen und im Zentrum die unsymmetrischen (var. uncinäta), im Osten dagegendie symmetrischen (var. pumilio und mughus) überwiegen. Auch zwischen der Zapfengestalt und der Wuchs-form existieren gewisse Beziehungen. Die hochstämmigen Formen haben vorwiegend (nicht immer) unsym-