68
a
b
Fig. 27. Spross von Lycopodium com-
.. var. anceps AVal!
Seite, b von der Obei
(stark vergrössert).
lanzettlich zugespitzt, die gekreuztgegenständigen bis zum nächstunterenherablaufend. Aehren zu 2 bis 6,selten einzeln. Aehrenstiele bis 12 cmlang, locker mit spiralig gestellten,lineal lanzettlichen Hochblättern be-setzt. Sporangientra-gendeBlätter eiförmig,zuletzt bräunlich, amRande fein gezähnelt,nur 1 ! /2 mal so langals die Sporangien.
— vir.
Zerfällt in zweiUnterarten, die aller-dings durch Mittel-formen verbundenwerden.
var. anceps Wallr.Tat. 11, Fig. 5. Pflanzemeist grösser und kräftiger,
lebhaft grün. Rhizom häufig Fi R- 28 - Lycopodium complanatum L. varoberirdisch. Gesamtfarbehellgrün. Aufrechte Aesteziemlich locker, fächerförmig verzweigt
chamaecyparissus A. Br. Habitus und Sporo-phyll mit geöffnetem Sporangium,
planatum L. var. anceps AVallr. a von der . ~, . , , .... , ,,.., .... ,
Unterseite, * von der Oberseite einen Trichter b.ldend. Mitteltneb der Aeste
unfruchtbar, nur die Seitenzweige Aehrentragend. Kantenständige Blätter im oberenDrittel frei, abstehend, bedeutend breiter als die angedrückten, flächenständigen.(Fig. 27.) Sporophylle lang, spitz.
Vereinzelt in Wäldern (besonders Nadelwälder), auf Heiden, bis in dieAlpentäler, bis ca. 1600 m, stellenweise aber auf grosse Strecken gänzlich fehlend(z. B. in Baden). In der Schweiz nur im östlichem Gebiet: Laupen-Wald(Kt. Zürich), Aadorf (Kt. Thurgau), Marbacherwald und zwischen Waldkirch undNiederwil (Kt. St. Gallen), Trogen (Kt. Appenzell) und Davos, Flüela, Zernez(Kt. Graubünden).
Allgemeine Verbreitung: Nord- und Mitteleuropa,Apenninen, Moldau,Kamtschatka, arktisches und westliches Nordamerika.
var. chamaecyparissus 1 ) A. Br. Fig. 28. Pflanze meist kleiner, grauoder blaugrün. Rhizom unterirdisch. Aufrechte Aeste dicht büschelig verzweigt,gleichhoch. Mitteltrieb Aehren tragend. Kantenständige Blätter nicht auffallend breiterals die flächenständigen, alle ziemlich gleich gestaltet (Eig. 29). Sporophylle stumpf-spitzig. Sporenreife meist später (1 bis 2 Monat) als bei der var. anceps.
In Deutschland ziemlich verbreitet, allerdings stellenweise fehlend. InOesterreich vereinzelt in Böhmen, Schlesien, Tirol, Salzburg und Kärnten. In derSchweiz auffallenderweise nur im Tessin.
Allgemeine Verbreitung: Nord- und Mitteleuropa, Apenninen,Kleinasien.
Hinsichtlich des Wuchses (Hexenringe) und der Ausbildung der Aehrenist diese Art recht veränderlich.
') %a.fLal = aat der Erde, am Boden,Zweige gleichen dem Laube der Zypresse.
XvndQizvog = Zypresse ; die flachen
Fig. 29. Spross (Oberseite)von Lycopodium com-planatum L. var. cha-maecyparissus A. Br.