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Tafel 11.
Erklärung der Figuren.
Fig. 1. Lycopodium selago. Habitus.
2. Lycopodium annotinum. Habitus.„ 3. Lycopodium clavatum. Habitus.4. Lycopodium inundatum. Habitus.
Fig. 5. Lycopodium complanatum var. anceps. Habitus.„ 6. Lycopodium alpinum. Habitus.„ 7. Selaginella selaginoides. Habitus.„ 8. Selaginella Helvetica. Habitus.
9. Fam. Lycopodiäceae. Bärlappgewächse.
Wurzeln gabelig (dichotom) verzweigt. Der Stamm wächst stark in die Länge,kriecht meistens am Boden und verzweigt sich gabelig. Im Innern liegt das axile, radiärgebaute Leitbündel. Zwischen den einzelnen Xylemplatten liegen die Phloemgruppen, (Fig. 23.)
An
Arch
Fig. 23. Querschnitt durch den Spross von Lycopodium! ™complanatum L. Um das axile Leitbündel verläuft einemächtige Schicht (nicht vollständig gezeichnet) von mechani-schem Gewebe.
Fig. 24. Längsschnitt durch das Prothalliumvon Lycopodium complanatum L. (schematisiertnach Bruchmann). An Antheridien, Arch Ar-chegonien, e Epidermis mit Wurzelhaaren.r Rindenschicht (Zellen sind mit Knäueln vonPilzfäden erfüllt), p Pallisadenschicht,c Centralstrang.
"Um das ganze Bündel herum verläuft eine mächtige Schicht von mechanischem Gewebe.Blätter zahlreich, einfach, verhältnismässig klein und dicht gedrängt stehend, ohne Ligula,von einem unverzweigten Mittelnerven [durchzogen, in spiraliger oder dekussierter Anord-nung. Die Lycopodiaceen entwickeln nur eine Art von Sporen, sind also isospor (vgl.Taf. I, Fig. 40 und 41). Die Sporangien entspringen auf der Oberseite der Blätter naheder Blattbasis und springen durch einen Querspalt zweiklappig auf. Die fruchtbaren Blätter(Sporophylle) sind in bestimmten Regionen des Stengels vereinigt. Entweder sind sie denunfruchtbaren gleich,, sodass der fruchtbare Teil des Sprosses unvermittelt in den unfrucht-baren übergeht (L. selago, Taf. 11, Fig. 1) oder sie sind von ihnen verschieden, nicht grün und zuährenförmigen Sporangienständen (Blüten) vereinigt, die bei einzelnen Arten auf besondern,kurzbeblätterten Achsen (L. complanatum und clavatum) stehen. Die Prothallien sind mon-oecisch, meist knollen- oder rübenförmig gestaltet, leben ganz oder teilweise unterirdisch