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6. Stengel deutlich gefurcht, dünn. Scheiden locker anliegend, 6 bis 10 zähnig
E. palustre nr. 60.6.* Stengel fast glatt, ziemlich (bis 8 mm) dick. Scheiden eng anliegend, 15 bis 20 (oder bis 30) zähnig
E. heleocharisnr. 61.
7. Stengel ästig, graugrün, im Herbst absterbend, mit 6 bis 26 nicht gefurchten Rippen
E. ramosissimum nr. 62.
7* Stengel unverzweigt oder am Grunde mit einigen stengelähnlichen Aesten, meist überwinternd.
Rippen gefurcht................................. 8.
8. Pflanzen ansehnlich. Stengel meist unverzweigt, mit 8 bis 10 Rippen. Scheiden meist eng-anliegend (seltener etwas locker), mit meist frühzeitig abfallenden Zähnen......E. hiemale nr. 63.
8.* Pflanzen ziemlich klein (10 bis 30 cm hoch), am Grunde zuweilen verzweigt. Zähne der Stengel-scheiden wenigstens in der unteren Hälfte bleibend.................... 9-
9. Stengelscheiden eng anliegend. Zähne lanzettlich-pfriemenförmig . . E. trachyodon nr. 64.9.* Stengelscheiden oberwärts abstehend. Zähne aus breiterem Grunde plötzlich in eine später ab-fallende, pfriemenförmige Spitze verschmälert...................... 10.
10. Stengel mit 6 bis 8, schmal- und nicht tiefgefurchten Rippen, welche viel schmäler als dieFurchen sind..........................E. variegatum nr. 65.
10.* Stengel mit 3 bis 4, breit und tief gefurchten Rippen, welche ebenso breit als die Furchen sind,sodass der Stengel regelmässig 6 bis 8 kantig erscheint. Sehr seltene Pflanze aus Krain . E. scirpoides nr. 66.
56. Equisetum silväticum L. Wald-Schachtelhalm. Ital.: Rasperella. Taf. 9, Fig. 1.
15 bis 60 cm hoch. Fruchtbare (Taf. 9, Fig. 1) und unfruchtbare Sprosse verschieden ge-staltet, jedoch gleichzeitig erscheinend; beiderlei Stengel mit 10 bis 18 abgeflachten Rippen,im oberen Teile stark ästig. Zentralhöhle ziemlich gross (Fig. la). Der unfruchtbareStengel mit zahlreichen, verzweigten, bogig herabhängenden, dünnen, 4 bis 5 kantigenAesten (Fig. 22 d). Scheiden unterwärts grün, oberwärts rotbraun, trockenhäutig. Scheidenzähneso lang als die Scheidenröhre, zu 3 bis 4 lanzettlichen, stumpflichen Lappen verbunden.Zähne der Ast- und Aestchenscheiden lanzettlich, pfriemenförmig und fein zugespitzt. — IV, V.
Meist nicht selten in etwas schattigen und feuchten Wäldern, in Gebüschen; imsüdlichen Deutschland und in der Schweiz mehr auf die Gebirge beschränkt. Steigt inden Alpen stellenweise bis 1800 m (z. B. noch am Silsersee im Engadin und am Eggerjoch inTirol) hinauf.
Allgemeine Verbreitung: Nord- und Mitteleuropa, Nordspanien, Balkan, Nord-asien, kühleres Nordamerika (fehlt aber im Mittelmeergebiet).
Von dieser im allgemeinen wenig veränderlichen Art mögen die folgenden Formengenannt sein:
f. arvense Baenitz. Kleinere, gelbgrüne Form mit dichter stehenden und dickeren Aesten. — Zuweilenan trockenen und sonnigen (nicht feuchten) Orten.
f. capilläre Milde. Stengel bis 8 cm hoch. Aeste locker, sehr fein und horizontal abstehend.
f. pyramidale Milde. Stengel schon am Grunde ästig; die Aeste dicht, von unten nach oben anLänge abnehmend. — Sehr selten.
f. gräcile Luerssen. Stengel bis 35 cm hoch, nur 1,25 bis 2 mm dick und nur 5 bis 8rippig, vomGrunde an ästig. Die Aeste bis zur Mitte oder 2 /s der Stengellänge an Länge zunehmend, von da allmählichkürzer werdend. — Selten.
Ausserdem kommen Abnormitäten mit durchwachsenen Aehren (f. proli'ferum Milde) oder mitmehreren, dann aber kleineren Aehren (f. polystächyum Milde) gelegentlich vor.
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57. Equisetum pratense Ehrh. (= E. umbrosum G.Meyer). Wiesen-Schachtelhalm.
7 bis 30 cm hoch. Fruchtbare und unfruchtbare Sprosse (Fig. 22) verschiedengestaltet, jedoch gleichzeitig erscheinend. Beiderlei Sprosse einfach oder zuweilen in der oberenHälfte ästig, mit 8 bis 20 gewölbten, rauhen Rippen. Scheiden 10 bis 15 zähnig. Zähneso lang als die Scheidenröhre, breitlanzettlich, kurz zugespitzt, nur an den Spitzen frei.