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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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Ziemlich häufig an schattigen, etwas feuchten Stellen, meist gesellig auftretend. Fastimmer im Nadelwald; steigt in den Alpen stellenweise bis ca. 2400 m hinauf. Im östlichenNorddeutschland, z. B. in Posen und Ostpreussen, selten.

Allgemeine Verbreitung: Waldgebiet von Europa (von Polen und Ostpreussenbis in die Mittelmeerzone), Kleinasien, Kaukasus, Ostrand von Nordasien (von Kamtschatkabis Japan), Nordwestküste von Amerika, wo eine, die europäische an Grösse übertreffende,aber sonst identische Form vorkommt.

Diese Art ist sehr formenbeständig und variiert recht wenig. Dagegen sind Monstro-sitäten der unfruchtbaren Blätter Gabelung oder Uebergänge zu fruchtbaren Spreitengelegentlich anzutreffen.

X. Allosoms 1 ) Bernh. Ross- oder Rollfarn.Diese Gattung weist nur eine, besonders in den Alpen, verbreitete Art auf.

36. Allosoms crfspus Bernh. (= Cryptogramme crispa R. Br.). Krauser Rossfarn.

15 bis 30 cm hoch. Grundachse verzweigt, spreuhaarig, einen ziemlich dichtenBüschel von sommergrünen, zart gelbgrünen, fast kahlen, langgestielten, 2 bis 4 fach gefiederten,auffallend verschieden gestalteten Blättern entwickelnd, von denen die äussern, im Umrissdreieckig-eiförmigen unfruchtbar, die innern oder obern fruchtbar sind. Die fertilen Blättersind im Umriss länglich und mit linealen, halbwalzenförmigen Fiederchen bedeckt. Sorirundlich oder länglich, anfänglich von dem nach unten umgerollten, schleierartigen Blatt-rande (Fig. 4 c) völlig bedeckt, zuletzt durch Aufrollen nackt (Fig. 4 d und e). VIII, IX.

Stellenweise im Steingeröll oder an Felsen der montanen, subalpinen und alpinenRegion, aber stets auf kalkarmer Unterlage. Steigt in steilen, feuchten Schluchten oft tiefhinab, im Tessin bis 250 m. In Deutschland nur in den südlichen Hochvogesen(Hohneck, Sulzer Belchen), im südlichen Schwarzwald (Hofsgrund, 850 m), im bayerischenWald (Arber und Keitersbergrücken), im Riesengebirge und früher bei Goslar im Harz.

Allgemeine Verbreitung: Sehr häufig [im Urgebirge der Zentralalpen vonca. 1000 bis 2600 m, in den Pyrenäen, Auvergne, Apenninen, Siebenbürgen, selten in denArdennen und in Luxemburg, im Balkan, Kaukasus, auf den britischen Inseln, in Skandi-navien und im nördlichen Russland.

Unsere europäische Form besitzt ein alpines Areal, das sich bis in die süd-lichsten und bis in die skandinavischen Gebirge erstreckt. Ausserdem tritt sie im Kaukasusund vereinzelt in Grossbritannien auf. Im Himalaya, im nördlichen China und in Japanerscheint die var. Brun onianus, im nordwestlichen Amerika die var. acr o st ichoidesund in den südlichen Anden von Chile die var. Chilensis, die alle von der europäischenForm etwas abweichen.

Sehr oft geht bei demselben Blatte 'der untere, unfruchtbare Teil nach oben infruchtbare Abschnitte über.

Aendert zuweilen ab:

var. pectinäta Christ. Abschnitte des unfruchtbaren Blattes nicht keilig verkehrt-oval und an derSpitze 3- bis 4 spaltig mit stumpfiichen Zipfeln, sondern oval, seitlich kammförniig gezähnt mit zahlreichen,stumpflichen bis spitzen Zähnen, eine ovale Blattfläche freilassend. Als Seltenheit in den Schweizeralpenund im Schwarzwald (Hofsgrund) beobachtet.

cUlog anders, verschieden, oagög Haufen; wegen der mannigfaltigen Form der Sori.