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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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Tafel 5.

Erklärung der Figuren.

Fig. 1. Asplenium ceterach. Habitus., la. Unterseite einer Fieder. dicht mit Spreu-schuppen besetzt. 1 b. Unterseite einer Fieder.ohne Spreuschuppen,die Sori zeigend.

2. Asplenium trichomaties. Habitus.

2 a. Einzelne Fieder mit Sori.

3. Asplenium viride. Habitus.

3 a. Einzelne Fieder. Unterseite mit Sori.

Fig. 4. Asplenium septentrionale. Habitus. 4 a. Fieder mit Sorus. 4 b. Querschnitt durch den Sorus. 5. Asplenium ruta muraria. Habitus.,, 5 a. Einzelne Fieder. Unterseite mit Sori. 6. Asplenium adiantum nigrum subsp. nigrum.

Habitus. 6a. Fieder. Unterseite mit Sori.

VI. Asplenium 1 ) L. Milz- oder Streifenfarn.

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Die länglichen bis linsenförmigen Sori sitzen an der Seite der sie tragenden Nerven;nur selten greifen sie über dieselben hinaus oder sind zu beiden Seiten des Nerven zuDoppelsori angeordnet. Der freie Rand des Schleiers ist fast immer dem Mittelnerven zu-gewendet; nur vereinzelt ist er rudimentär entwickelt (z. B. bei Asplenium ceterach).

Zu dieser Gattung gehört eine Reihe von unseren mittelgrossen oder kleinen Farnen.Diese sind mit einer kurzen, mehr oder weniger stark verzweigten Grundachse ausgestattet, auswelcher ein meist dichter Büschel von geteilten, häufig überwinternden Blätter sich entwickelt,deren Stiele von 1 oder 2 Leitbündeln (welche sich dann meist noch unter der Spreite miteinander vereinigen) durchzogen werden.

1. Blätter fiederteilig. Sori anfangs unter der dichten, goldbraunen Spreuschuppenbekleidungversteckt.............................A. ceterach nr. 20.

1*. Blätter 1 bis 4 fach gefiedert (selten 3 zählig), unterseits grün. Sori stets frei liegend. Schleierdeutlich entwickelt.................................2.

2. Blätter handförmig oder unregelmässig gabelig 2 bis 5 teilig, nicht deutlich gefiedert ... 3.2*. Blätter deutlich gefiedert.......................... 4.

3. Blattabschnitte 2 bis 5, kahl..............A. septentrionale nr. 26.

3*. Blattabschnitte meist 3, dicht behaart..............A. Seelos ii nr. 27..

4. Blätter einfach gefiedert.......................... 5.

4*. Blätter (wenigstens am Grunde) doppelt oder dreifach gefiedert........... 7.

5. Blattstiel nur am Grunde braun, sonst wie die Blattspindel grün.....A. viride nr. 22.

5*. Blattstiel und mindestens der untere Teil der Spindel rotbraun oder schwärzlich gefärbt . . 6.

6. Blattstiel mit schmalem Flügelsaume. Fiedern eiförmig oder länglich, abstehend. A. t r i ch o m an e s nr.21.6*. Blattstiel nicht geflügelt. Fiedern rundlich-eiförmig, zurückgeschlagen . A. adulterinum nr. 23.

7- Blattstiel kürzer als die Blattfläche..................... . 8.

7*. Blattstiel etwa so lang oder länger als die Blattfläche...............9.

8. Blätter schmal lanzettlich, am Grunde stark verschmälert. Blattstiel nur am Grunde schwarzbraun.

A. fontanum nr. 25.

8. Blätter breit lanzettlich, lang zugespitzt, am Grunde kaum verschmälert. Blattstiel nebst demunteren Teile der Spindel glänzend rotbraun...............A. lanceolatum nr. 24.

9. Schleier fransig gezähnt ......................... 10.

9*. Schleier ganzrandig oder ein wenig gekerbt.................. 11.

10. Blätter kahl (sehr selten behaart).............A. ruta muraria nr. 30.

10*. Blätter kurzdrüsig behaart.................. A. lepidum nr. 29.

11. Blätter zart, sehr fein zerteilt. Fiederchen lineal-keilförmig......A. fissum nr. 28.

11*. Blätter derb, oft lederig. Blattstiel bis 5 mm dick. Fiedern eiförmig oder länglich, selten ver-kehrt-eiförmig oder am Grunde keilig .............. A - adiantum nigrum nr. 31.

! ) Der Farn sollte gegen Krankheiten der Milz (griech. = önX'qv) heilsam sein. Da das Wort beißioskorides aonhpov heisst, wäre richtiger, wie dies oft geschieht, Asplenum zu schreiben.

Hegi, Flora. 4