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besetzt, vielmal kürzer als die länglich-lanzettliche, nach dem Grunde zu stark verschmälerte,doppelt bis dreifach gefiederte, unterseits weiss spreuhaarige Blattfläche. Fiedern jederseitsbis 30 und mehr, abwechselnd oder die untersten gegenständig, alle länglich, die unternstumpflich, die obern kurz zugespitzt. Fiederchen jederseits bis zu 15, fast recht-winkelig abstehend, nicht oder undeutlich geöhrt, sehr kurz gestielt, aus ganzrandigem, vorngestutztem und stumpf geöhrtem, hinten keilförmigem Grunde trapezoidisch-länglich, stumpf,das unterste nicht oder nur wenig grösser als die folgenden, öfter fiederig eingeschnitten(var. subtripinnätum Milde). Fruchthäufchen an der obern Blatthälfte bis zuletzt getrennt,gross, meist endständig. Schleier zart, hinfällig. — VII, VIII.
Selten und vereinzelt in Gebirgswäldern, bis ca. 1850 m. In Deutschland in denVogesen, im südlichen Schwarzwald, in Württemberg (Unter-Essendorf im Oberamt Waldsee),im Odenwald (Frankenstein), Seesteine am Meissner, in der sächsischen Schweiz (Lausche),Isergebirge, Hohe Eule, Kiessengrund bei Landeck, verbreitet und reichlich im Gesenke,in Bayern (im Sauwald bei Hinterstein, Ammergau, Erlauschlucht bei Passau). In O ester-reich ziemlich verbreitet; fehlt jedoch in Oberösterreich, Krain und Istrien gänzlich. Inder Schweiz im Haslital, Engelberg, Schächental, in der Schöllenen am Gotthard, überLocarno, im Val Calanca (Alpe d'Ajone und di Naucolo), im Tessintal (Val Cresciano),im Val Blegno und im Misox (Groveno ob Lostallo).
Allgemeine Verbreitung: Weit verbreitete, aber überall seltene Pflanze.Mittel- und Nordeuropa, Ostasien, Sandwichs-Inseln, nordöstliches Amerika.
Aus der Gattung Aspidium sind die folgenden Bastarde beobachtet worden:Aspidium cristatumX A. spinulosum, A. filix masX A. spinulosum, A. lo-batumX A. Braunii und A. lonchitisX A. lobatum.