Generation auftritt, wird der Generationswechsel immer mehr verwischt. Der Vegetations-körper ist eine bewurzelte und beblätterte Gefässpflanze mit fortwachsenden Vegetations-punkten, welche in ihrem Entwicklungsgange ein- oder mehrmals Blüten trägt. In denStaubblättern entstehen kleine, den Mikrospuren der höheren Farnpflanzen entsprechendeZellen (Pollenzellen, Pollenkörner). An den Fruchtblättern bilden sich die Samenanlagenaus, welche eine grosse, der Makrospore der höheren Farnpflanzen entsprechende Zelle(Embryosack) enthalten. Die Pollenkörner wachsen zu einem Pollenschlauche aus, der demEmbryosack entgegenwächst und die Eizelle befruchtet. Dadurch wird die Samenanlagezum Samen, in welchem der aus der befruchteten Eizelle hervorgehende, von der Samen-schale umschlossene Embryo zeitweilig ruht. Nach Durchbrechung der Samenschale(Keimung) wächst der Keimling zu einer neuen Pflanze heran.
Die Phanerogamen werden weiter eingeteilt in:
a) Gymnospermac oder Nacktsamige Blütenpflanzen (vgl. Taf. 12) und
b) Angiospermae oder Bedecktsamige Blütenpflanzen (vgl. Taf. 15).
Diese letzteren werden weiter gegliedert in:
1. Monocotyledoiies oder Einsamenlappige Blütenpflanzen(vgl.Taf. 15) und
2. Dicotyledones oder Zweisamenlappige Blütenpflanzen (vgl. Taf. 77)-
Pteridöphyta 1 ). Gefässkryptogamen.
Der Vegetationskörper ist in Wurzel, Stamm und Blätter gegliedert. Die Wurzelnbesitzen eine Wurzelhaube. Im Spross sind typische (geschlossene) Leitbündel vorhanden.Der Generationswechsel ist deutlich erkennbar. Die aus der Spore erwachsene Pflanze istklein, hinfällig, ein Pr othallium , welches nach Ausbildung der Fortpflanzungsorgane undnach eingetretener Befruchtung zugrunde geht. An dem Prothallium treten Antheridienund Archegonien auf (Taf. I. Fig. 30 bis 36), welche aber auch auf besondere Prothallienverteilt sein können. Aus der befruchteten Eizelle geht der Embryo hervor, der in Sprossund Blatt gegliedert ist, gewöhnlich viele Jahre ausdauert und in gesetzmässiger WiederholungSporen erzeugt. Durch ihre morphologischen und anatomischen Merkmale nehmen diePteridophyten unter den Kryptogamen die höchste Stelle ein. Sie können in die folgendenFamilien gegliedert werden:
1. Spross gegliedert, an den Knoten von ringsum geschlossenen, gezähnten Scheiden (wirtelständigen,verwachsenen Blättern) umgeben................... Equis etaceae. Farn. 8.
1*. Spross nicht gegliedert. Blätter nicht in Scheiden verwachsen............ 2.
2. Pflanzen frei schwimmend. 3 Blätter (2 schwimmende Luftblätter und 1 untergetauchtes, zerteilteswurzelähnllches Blatt) bilden je einen Quirl...............Sal viniaceae. Farn. 5.
2*. Pflanzen im Boden wurzelnd ....................... 3.
3. Blätter schmal, lineal oder selten langgestielt mit 4 Biättchen (kleeähnliche Blattfläche immerschmäler als 2 cm)....._.......................... 4.
3.* Blätter niemals lineal. Sporangien auf der Unterseite oder auf dem Rande der gefiederten oderfiederschnittigen, seltener ungeteilten Blätter. Farne.................... 7-
4. Sporangienhülle kugelig oder bohnenförmig am Grunde der ungeteilten, fadenförmigen oder4zähligen, kleeähnlichen Blätter................... Marsiliacea e. Farn. 6.
4.* Blätter einfach, schmal, nicht vierzählig (kleeblattähnlich)............. 5.
5. Pflanzen meist untergetaucht lebend, ziemlich lang, grasartig..... Isoetaceae. Farn. 7.
5*. Pflanzen nicht untergetaucht lebend. Stengel dicht mit kleinen, linealen oder schuppenförmigen
Blättchen besetzt, die entweder sparrig abstehen oder einander dachziegelartig decken....... 6.
Von ttZEQig — Farn und ipvxöv ~ Gewächs.
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