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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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ist, oder wo ätherische Oele in besonderen Zellen gegen die umgebenden Zellen abgegrenztwerden sollen. Besonders stark verkorkt sind die Zellwände des später zu besprechendenPeriderms. Mit Jod und Schwefelsäure färbt sich die verkorkte Zellwand gelb. Aehnlichverhalten sich die cutinisi er ten Zellwände, die sich vor allem an oberflächlich gelegenenStellen vorfinden (Cuticula der Epidermiszellen von lederartigen Blättern. Fig. 18 und 23).Ebenso verbreitet sind die verholzten Membranen, die für Wasser und Gase leichtdurchdringbar sind, jedoch kein starkes Quellungsvermögen besitzen. Die Verholzung beruht auf

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Fig. 16. Einlagerungen in die Zellmembran, a Schachtelhalm (Equisetum heleocharis). Einlagerung von Kieselsäure, b Gelbe Teich-rose (Nuphar). Inneres Haar aus dem Blattstiele mit Einlagerung von oxalsaurem Kalk, c de Cystolithen (Traubensteine) aus kohlen-saurem Kalk, c von der Brennessel (Urtica), d vom Gummibaum (Ficus elastica), e vom Acker-Steinkraut (Lithospermum arvense).

der Einlagerung von verschiedenen, noch nicht genau festgestellten Stoffen in die Membran.Mit Phloroglucin - Salzsäure färben sich verholzte Membranen lebhaft kirschrot. Bei derPrüfung von Papieren auf den Holzfasergehalt ist dieses Reagens von Wichtigkeit.

Die verschleimte Zellhaut ist im trockenen Zustande hart oder hornartig aus-gebildet. Sie ist imstande unter bedeutender Zunahme des Volumens grosse Mengen vonWasser aufzunehmen, wodurch sie dann eine gallertartige oder schleimige Beschaffenheit be-kommt. So besitzen manche Samen (Flachs, Kresse, Quitte) eine schleimige Epidermis. Auchdie Innenwände der Laubblätter von verschiedenen Pflanzen (Erica carnea, Cvtisus, Betula,Salix etc.) sind stark schleimig verdickt.