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Vademekum der speziellen Chirurgie und Orthopädie für Ärzte
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178
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Genu varum.

Klumpfuß.

mit ein, welche man nach 14 Tagen so weit wieder ausscheidet,daß das Kniegelenk bewegt werden kann.

Genu varum.

(O-Beine.)

Therapie: Korrigierender v Gipsverband oder Osteotomie.

Genu recurvatum: Meist die Folge schlechter Verbände,macht absolut gehunfähig Osteotomie.

Osteotomierte bluten, wie bei allen Knochenoperationen,stark nach. Wenn kein Fieber vorhanden ist und die Zehen nichtgeschwollen sind, ist ein Verbandwechsel wegen Durchblutungnach der Operation nicht nötig.

Klumpfuß.

(Pes varus.)

A. Angeb orener,

B. Erworbener:

a) Paralytisch.

b) Spastisch.

Ad A. Ätiologie: Raumbeengung in Utero beiAchte auf etwaigen Tibiadefekt !

3 Komponenten:

renngem

Fruchtwasser.

Der Klumpfuß hat gewöhnlich

i- Pes__equinus Spitzfußstellung.

2. Inflexion des Vorderfußes.

3. Sujpjnation mit starker Drehung des Calcaneus.

Bei Klumpfüßen hohen Grades gehen die Patienten event. aufdem Fußrücken. Es bildet sich hier dann eine Schwiele unddarüber meist ein Schleimbeutel mit Neigung zur Entzündung.

Die Behandlung ist heute meist eine orthopädisch-konser-valive; je früher sie einsetzt, um so erfolgreicher.

Prinzip der Behandlung: Der Klumpfuß muß im Sinneeines Plattfußes, also ins Gegenteil, umgewandelt werden. Infrühester Kindheit erreicht man dies leicht mit Gipsverbänden.Sind die Kinder bereits älter, so steckt man den Fuß zunächst12 Stunden in Heißluftkästen, wodurch derselbe infolge Hyper-