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Tumoren.
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gestielt, multipel, polypös.
schorft. Nach der Verschorfung. wird, um gefährliche Nachblu-tungen zu verhüten, vielfach die Umstechung hinzugefügt. Da-nach Einlegung eines dicken mit Jodoformgaze umwickelten,gut eingefetteten Drainrohres in den Mastdarm zur Tamponadeund Ableitung der Winde. Opium. 8 Tage Bettruhe; nach 5—6Tagen erster Stuhl durch Rizinusöl. Sitzbäder.
IX. Tumoren.
a) Benigne:
Fibrome,Fibromyome,Adenome,Angiome — selten,
b) Maligne:
Carcinome.
Blutiger Stuhlgang, bei tiefem Sitze Tenesmus, schnelle Ab-magerung. Mastdarmcarcinome machen mitunter wenig Erschei-nungen. Der Finger fühlt bei der Untersuchung meist ein Ge-schwür mit höckerigem wallartigen Rande und zerklüftetem un-regelmäßigen Grund. Uir^ e rsuch e, wenn der Tumor hoch sitzt,stets den PaHpnten. *jm , - c;t ^S 5fl|nffii' 1 ^ lasse den Patienten starkpressen! Mit Hilfe der Rektoromanoskopie ist ein direktes Be-trachten des Tumors möglich (s. oben).
Wann ist der Tumor noch operabel? Der Tumor ist be-weglich, seine obere Grenze erreichbar und der Allgemeinzustandnoch gut.
TJicrapie des Mastdarmcarcinoms bei hohem Sitze: Re-[ Sektion mittels Parasa kralschnittes. Das Steißbein wird exstir-piert; dadurch beTcorft^Psman genügenden Platz. Das Rektumwird dann ringsherum frei gemacht, indem alle Stränge doppeltunterbunden werden. Die Blutung ist auf diese Weise äußerstgering. Resektion des Carcinoms und vereinigende Naht der bei-den Enden. Das Peritoneum, welches hierbei meist eröffnetwerden muß, wird nach oben durch Naht wieder gut abge-schlossen. (Der Anus wird interimistisch ante operationem zu-genäht.) Meist bildet sich bei dieser Vereinigung der Enden einesakrale Kotfistel, welche sich bei Frauen leichter wieder schließtals bei Männern. Aus diesem Grunde wird nach dem Vorgange
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