Fortpflanzung der Wärme.
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entspricht genau der von der Luft geleisteten Arbeit; auf diesemWege wurde auch von Mayee zuerst die Aquivalentzahl zwischenWärme und Arbeit berechnet. c p kann man direkt finden, indemman Luft zuerst auf eine bestimmte Temperatur bringt und dann inRöhren durch ein Wasserkalorimeter leitet; in diesem wird dieWärme abgegeben und kann in der schon besprochenen Weise be-rechnet werden. o v kann man deshalb nicht direkt bestimmen, weilsich ja bei der Abkühlung im Kalorimeter das Volumen ändern muß.
Dagegen ist das Verhältnis — = k bekannt; es beträgt für alle Gase
c v
bei einem Atmosphärendruck 1,41. Der Ausdruck tfk ist bereits beider Akustik [§71] als sogenannter LAPLACJä'scher Faktor erwähnt
r
worden, mit dem die Formel für die Schallgeschwindigkeit v = 1/ —
multipliziert werden muß.
Diese Formel wäre nur richtig, wenn die an den Verdichtungsstellender Schallwellen immer entstehende Wärme abströmen, also vernachlässigtwerden könnte. Da aber Luft ein schlechter Wärmeleiter ist, da ferner dieTemperaturschwankungen in den Schallwellen sehr rasch verlaufen, so istdies hierbei nicht der Fall. (Man nennt übrigens derartige Prozesse, beidenen ein Wärmeaustausch mit der Umgebung nicht stattfindet, adiabatisch 1 .)In den Verdichtungen wird daher die elastische Spannung durch die Er-wärmung noch vermehrt, in den Verdünnungen durch die Abkühlung nochmehr verringert. Dadurch findet eine Erhöhung der Schallgeschwindigkeitstatt, die, wie Laplace zeigte, dem Faktor k entspricht. Umgekehrt kann
cnatürlich aus einer bekannten Schallgeschwindigkeit — gefunden werden.
c i>cAus —- und c„ ergibt sich dann c„.
E. Fortpflanzung der Wärme.
§ 103. Wärmeleitung. Die Fortpflanzung der Wärme erfolgtzum Teil derartig, daß sich die Bewegung der Moleküle direkt aufbenachbarte überträgt. Dieser Modus heißt Wärmeleitung, undzwar innere, wenn es sich um die Moleküle desselben Körpershandelt, äußere, wenn dabei die Bewegung auf einen anderen Körperübergeht. Gute Wärmeleiter sind besonders die Metalle, unter denenwieder Silber die erste Stelle einnimmt. Es ist bemerkenswert, daßder Leitungsfähigkeit für Wärme die für Elektrizität proportional ist.Auf der guten Leitungsfähigkeit der Metalle beruht z. B. die
privativum, öiaßalvm hindurchgehen.
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