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wir bekommen stets Alkohole von demselben Typus,Alkohole mit der charakteristischen GruppeOH 2 OH, Alkohole von der Formel RCH a OH. Diesenennt man primäre Alkohole.
Betrachten wir nun einen Kohlenwasserstoff vonder Formel C 3 H 8 (das Propan). Für diesen ist nureine Konstitutionsformel möglich:
CH 3 • CH 2 • CH 3 ,
d. h. ein Methan, in dem 2 Wasserstoffe durch 2Methyleersetzt sind. "Wir wollen aus diesem Kohlenwasserstoffden entsprechenden Alkohol darstellen, ersetzen also mitHilfe des Jodids ein H durch OH. Es ist nun leichteinzusehen, daß hier zwei Möglichkeiten für diese Sub-stitution vorliegen. Ersetzen wir in einer der beidenMethylgruppen ein H durch OH, so erhalten wireinen Alkohol von der Formel
CH 3 -CH i! .OH,OHoder 0 2 H 5 -OH a OH,
also einen Alkohol von uns bereits bekanntem Typus,einen primären Alkohol, den gewöhnlichen oderNormal-Propylalkohol.
Anders, wenn wir in der CH 2 -Gruppe substituie-ren: dann erhalten wir einen Alkohol von der Formel
CH 3 -CHOH-CH 3
oder
(OH 3 ) 2 CHOH.
Dieser Alkohol, welcher also dem ersten isomer ist,der sog. Isopropylalkohol, stellt einen uns noch nichtbekannten Typus dar, den der sekundären Alkohole vonder allgemeinen Formel
g, 1} >OHOH.
J ) Um anzudeuten, daß die in einem System vorkommendenRadikale R auch verschieden sein können, bezeichnet man siemit R, R' usw.