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oder Hydrate, die Basen sind. Man bezeichnetwohl auch diese Oxyde selbst als Basen in weiteremSinne, zumal wenn sie keine Hydrate besitzen, wiez. B. Silberoxyd, da auch sie mit Säuren unterWasserabspaltung Salze ergeben.
Ag 2 0 + 2HN0 3 = 2AgN0 3 + H2O.
Die Sauerstoffverbindungen der Metalloide bildenmeist Säuren.
Ozon,
Das Ozon, 1840 von Schönbein entdeckt, bildeteine eigentümliche Modifikation des Sauerstoffs. Esist, im Gegensatz zum Sauerstoff, stark riechend undhat sehr energisch oxydierende Eigenschaften. Es ent-steht bei der Einwirkung von Sauerstoff auf mancheStoffe, z. B. Phosphor und Terpentinöl, sowie bei elek-trischen Entladungen an der Luft. Beim Er-hitzen verwandelt es sich in gewöhnlichen Sauerstoff.Es unterscheidet sich in seiner chemischen Natur da-durch vom Sauerstoff, daß sein Molekül aus dreiAtomen besteht; es hat also die Formel0-0V = Os und das Mol. G. 48.0
Es findet sich in der Luft, namentlich nach demRegen, und spielt als bakterientötendes Mittel in derAtmosphäre, sowie neuerdings auch zur künstlichenSterilisierung von Trinkwasser eine große Rolle.
Verbindungen des Sauerstoffs mit Wasserstoff.
Es gibt deren zwei, das Wasser H2O und dasWasserstoffsuperoxyd H2O2.
Wasser.
H»0. Mol. 18. Gasdichte 9.
Historisches: Der erste, der Wasser aus Wasser-stoff und Sauerstoff darstellte, war Cavendish,
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