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Die Elemente der Entwicklungslehre des Menschen und der Wirbeltiere : Anleitung und Repetitorium für Studierende und Ärzte
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Die Organe des Zwischenblattes oder Mesenchyms.

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In dem Gefäßnetz beginnt beim Hühnerembryo bereits am 2. Brüt-tage die Blutbewegung sichtbar zu werden. Zu dieser Zeit;,istdas Blut noch eine helle Flüssigkeit, die nur wenig geformte Bestand-teile besitzt. Denn die meisten Blutkörperchen liegen jetzt noch haufen-weise an den Wandungen der Bohren, wo sie die schon früher erwähntenBlutinseln (Fig. 145?) bilden, welche das rotgesprenkelte Aussehendes Gefäßhofs veranlassen. Die Herzkontraktionen, durch welchedas Blut in Bewegung gesetzt wird, sind am Beginn erst langsam, werden

AA

Fig. 386. Schema des Gefäßsystems des Dottersackes vom Hühnerembryo amEnde des 3. Brüttages. Nach Balfoue.

Die ganze Keimhaut ist vom Ei abgelöst und in der Ansicht von unten dar-gestellt. Daher erscheint rechts, was eigentlich links ist, und umgekehrt. Der Teildes dunklen Fruchthofes, in welchem sich das dichte Gefäßnetz gebildet hat, ist nachaußen durch den Sinus terminalis scharf abgegrenzt und stellt den Gefäßhof her;nach außen von ihm liegt der Dotterhof. Die Umgebung des Embryo ist frei von einemGefäßnetz und wird nach wie vor als heller Fruchthof unterschieden.

H Herz, AA Aortenbogen, Ao Rückenaorta, L.of.A linke, R.Of.A rechte Dotter-arterie, S.T Sinus terminalis, L.Of linke, R.Of rechte Dottervene, S.V Sinus venosus,D.C Ductus Cuvieri, S.Ca.V. obere, V.Ca untere Kardinalvene. Die Venen sind hellgelassen, die Arterien schwarz schattiert.

dann rascher und rascher. Ihr Mittel beträgt nach PreyeiT 130-bis150 Schläge in der Minute. Auch ist die Frequenz von äußeren Ein-flüssen sehr abhängig; sie steigt bei Erhöhung der Bebrütungstempe-ratur und sinkt bei jeder Abkühlung, also auch, wenn das Ei zur Beob-achtung geöffnet wird. Zur Zeit, wo das Herz zu pulsieren beginnt,'

s sind in dem Myokard noch keine Muskelfibrillen nachzuweisen; es ergibt.

Ißich hieraus die interessante Tatsache, daß protoplasmatische, nochnicht differenzierte Zellen rhythmische, kräftige Kontraktionen aus-zuführen imstande rfind.