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Die Elemente der Entwicklungslehre des Menschen und der Wirbeltiere : Anleitung und Repetitorium für Studierende und Ärzte
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Die Reifeerscheinungen von Ei- u. Samenzelle u. d. Befruchtungsprozeß. 23

ausmachenden Teilprozessen darauf an, daß sich enLe_Zdl£-4^-Sesaaaiett,Vorrates an Keservestoffen,. welche die Mut terzeile angesammelt hat,bemächtigt, auf Kosten der anderen Teilprodukte, welche zu rudi-mentären Gebilden, zu den Pulzellen, werden.

Den Gegensatz zwischen Ei- und Samenbildung und die Auf-einanderfolge der verschiedenen, einander entsprechenden Zellengene-rationen kann man sich in bequemer Weise auch verständlich machenund dem Gedächtnis fester einprägen durch nebenstehendes Schema.

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Keim

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Wachs-tumszone

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Reifezone

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i. ii. in.

Generation vonSpermatogonien(Ursamenzellen)und Ovogonien(Ureiern).

Spermatocyten

und Ovocyten.

7. //. III.

Generation von

Zellen der Reife-

pz z

, Kg. 19. Stammbaum der Zellgenerationen, welche bei der Samenbildung1 Spermatogenese) A und bei der Eibildung (Oogenese) B aufeinander folgen, nachboveri in etwas abgeänderter Form.

Die jüngsten, im Stammbaum der Geschlechtsprodukte unterschiedenen Zellenwerden als Ursamenzeilen (Spermatogonien) und als Urcier (Ovogonien)

"- - - 1 rangerer Zeit durch häufig wiederholte Tei-

bezeichnet. "Sie 'vermehren sTc^wäTiren3"

"ingen. Bei Ascaris geschieht dies in einem Abschnitt der röhrenförmigen Geschlechts

Organe, welchen man die Keim z o ne nennt.

Die vom blinden Ende der Ei- und Hodenröhre am weitesten entfernten Keim-zellen treten hierauf in ein längere Zeit dauerndes Ruhestadium ein; während des-selben nehmen sie erstens an Größe zu, und zwar in besonders hohem Maße bei derOogenese, zweitens erfahren sie wichtige und charakteristische Veränderungen inder Konstitution des Kerns, namentlich des Chromatins. Sie heißen auf diesem Stadium^pei-matocyten (i-8) und Ovocyten (i-S). Her sie enthaltende Abschnitt derJi i- und Samenröhre ist die AVac,hstumszon_e^ An sie schließt sich ein dritter Ab-schnitt als die Reifezone an. In der rieilezone gehen die physiologisch höchstwichtigen zwei fiBrrOTSrOTgen vor sich. In der Spermatogenese heißen die durch dieerste Teilung der Spermatocyten entstandenen Elemente die Präspermatiden ( II),aus ihnen gehen durch die zweite Reifeteilung vier Spermati (hin (1 4) hervor,welche sich dann in die reifen Samenfäden umwandeln.' Aus den beiden Roifeteilungenin der Oogenese entstehen beidesmal Teilprodukte von ungleicher Größe. Die TeilungVerläuft daher unter dem Bild der Knospung . Die erste Reifeteilung liefert dasjLsu&LJej?) unddi e erste Ppl z,eIIe (pz 1 ), die zweite Reifeteilung das reife, bejrucji£un£s-bedürftige Ei (ei 3 ) und die zweite Polzelle (pz 2 ). Die erste Polzelle (pz 1 ) kann sichebenfalls noch einmal teilen und eine zweite Zellgeneration von Polzellen (pz 3 und2«) hervorbringen. Somit stammen am Schluß des Reifungsprozesses .. S PJLJSäSL^penuatoeyte und jeder Ovocyte vier Enkelzellen ab; diese sind in der Spermatogenesegleichgroß und werden zu reifen Samenfäden, in 'der Oogenese aber fallen sie sehr2Sl!?! cl1 S roß aus ; v °n ihnen wird nur eine Zelle zum reifen Ei , während die dreiübrigen als Polzellen zu weiterer Entwicklung ungeeignet sind und später zugrundegehen.