Die Natur von Ei- und Samenzelle.
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Äußeren Eingriffen gegenüber erweist sich der Samen sehr vielwiderstandsfähiger als die Eizelle, die leicht geschädigt und abgetötetwird. Wenn man z. B. Samen gefrieren läßt und wieder auftaut, kehrtdie Bewegung der Samenfäden wieder. Viele Salze, wenn sie nicht inzu starker Konzentration angewandt werden, wirken nicht schädigend.Narkotika in starker Konzentration und bei längerer Einwirkungmachen die Fäden bewegungslos, ohne sie aber zunächst abzutöten;denn durch die Entfernung des schädigenden Mittels kann man siewiederbeleben. Alkalische Lösungen regen in starker Verdünnungdie Bewegung der Samenfäden an, Säuren dagegen, auch wenn sie
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. Kg. 12. Menschliches Ejakulat, halbschematisch nach Waldeyer. Ver-größerung etwa 300. Die Erklärung siehe im Text.
sehr verdünnt sind, führen den Tod herbei. Demgemäß wächst auchin allen tierischen Flüssigkeiten von alkalischer Keaktion die Lebhaftigkeitder Bewegung, während sie in sauren Lösungen sehr bald erlischt.
Der im Hoden bereitete Samen wird beim Menschen und bei denSäugetieren bei seinem Durchtritt durch die sehr langen Ableitungs-wege noch mit den Ausscheidungen des Nebenhodens, der Samenblasen,der Prostata, der ^owpEgschenDrjiggn und der Urethral dr üsen ver-mischt. Er stellt daEerbei der Ejakulation eine aus den verschieden-artigsten Bestandteilen zusammengesetzte Flüssigkeit dar, die auf etwaÖO% Wasser 10% feste Substanz, Eiweißkörper und Salze enthält. Beimikroskopischer Untersuchung läßt er zahlreiche, verschiedene morpho-logische Elemente erkennen, die für den menschlichen Samen in medi-zinischer Hinsicht von Bedeutung sind. Man findet im menschlichen■Ejakulat (Fig. 12) außer den Samenfäden (4 u. 5) sehr beständig auf-