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Die Elemente der Entwicklungslehre des Menschen und der Wirbeltiere : Anleitung und Repetitorium für Studierende und Ärzte
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Die Natur von Ei- und Samenzelle.

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2p100 y. Größe, die durch zahlreiche, feinste Körnchen ein punktiertes jAussehen erhalten. Die ElementiTdes'-weißen Dotters sind meist kleiner(Fig. 8 5), ebenfalls kugelig, schließen aber ein oder mehrere größere,'stark lichtbrechende Körner ein. An der Grenze zwischen beiden Dotter-.arten kommen Kügelchen vor, die einen Übergang vermitteln.

Von dem so beschaffenen Eierstocksei unterscheidet sich dasnach außen abgelegte Hühnerei (Fig. 9) in seinem Aussehen.Dies rührt daher, daß um den Eidotter, wenn er nach seiner Ablösungaus dem Ovarium von dem Ausführweg des weiblichen Gcschlechts-apparates aufgenommen wird, mehrere sekundäre Umhüllungen ab-gelagert werden. Diese sind das-'-Eiweiß oder Albumen/die Schalenhautundfdie Kalkschale. Jeder der drei Teile wird in einem besonderenAbschnitt des Eileiters der Henne gebildet. Der Eileiter zerfällt näm-lich in vier Abschnitte: 1. in einen engen, flimmernden Anfangsteil. inwelchen die aus dem Eierstock ausgetretene Eizelle aufgenommen wird,um von den daselbst angesammelten Samenfäden befruchtet zu werden;.2- in einen mit Längsfalten bedeckten, drüsigen Abschnitt, von demdas Eiweiß sezerniert und in dicker Schicht um den Dotter abgelagertwird; 3. in einen etwas ausgeweiteten, mit kleinen Zotten bedeckten Teil,dessen Zellen Kalksalze ausscheiden und so die Bildung der Kalkschaleveranlassen, 4. in einen engeren und kurzen Abschnitt, durch welchendas Ei bei der Ablage, ohne weiter verändert zu werden, rasch hin- 'durchtritt.

Die vom Eileiter nacheinander gelieferten Umhüllungen habenfolgende Beschaffenheit:

Das Eiweiß oder Albumen (w.) stellt ein Gemisch mehrererStoffe dar; es enthält nach chemischen Analysen 12 % Eiweißstoffe,ni° % Fett und andere Extraktivstoffe, 0,5 % ' Salze (Chlorkalium,Chlornatrium, Sulphate und Phosphate), 86% Wasser. Es umgibtin mehreren Schichten von wechselnder Konsistenz den Dotter. Einejnm ziemlich dicht auflagernde Schicht ist fester und noch deswegenbesonders bemerkenswert, weil sie sich in zwei eigentümliche und aussehr dichter Eiweißsubstanz bestehende, spiralisch aufgerollte Stränge( c «-0> die Hagelschnüre oder Chalazen, fortsetzt; diese begeben sich,durch das Albumen hindurch zu dem stumpfen und zu dem spitzenPole des Eies.

Das Eiweiß wird nach außen von der dünnen, aber festen, ausverfilzten Fasern zusammengesetzten Schalenha ut (s.m) [Membranatestae] eingeschlossen. Diese ist in zwei Lamellen zerlegbar, in eineäußere; dickere und festere und in eine dünnere, glatte, innere Lamelle.Beide weichen am stumpfen Pole des Eies bald nach seiner Ablageauseinander und schließen zwischen sich einen mit Luft gefüllten Hohl-raum ein (a.ch), dj&Ljiftka.minjax, Dieselbe vergrößert sich währendder Bebrütung immer mehr und ist für die Atmung des sich entwickeln-den Hühnchens von Bedeutung.

,. ^i e Schale endlich oder Testa (s.) legt sich an die Schalenhautqqo an Ulld Stellt ? us 2% einer organischen Grundlage, in welche, 8 % Kalksalze abgelagert sind. Sie ist porös, von kleinen Kanälchen'durchsetzt, durch welche die atmosphärische Luft in das Innere desEies eindringen kann. Die Porosität der Kalk schale ist für die nor-male Entwicklung des Eies elmuhbcdingtesi "Erfordernis, da nur bei immererneuter Sauerstoffzufuhr die Lebensprozesse im Protoplasma sichabspielen können. Man kann in kurzer Zeit den Tod des bebrüteten

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