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Verletzungen.
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Instrumente ist nach. Hering das Hauptmittel Hypericumperforatum. Auch bei Verletzungen des Rückenmarkes, wiedes Nervensystems überhaupt (wie Arnica bei Verletzungendes Muskelgewebes). Besonders ist Hypericum bei Zer-r eissung, Arnica bei Contusion oder Quetschung derGewebe in Anwendung zu bringen.
Jede Schnittwunde, wie gross sie auch sei, und jedelacerirte Wunde kann mit Hülfe der Arnica-Umschläge,last ohne Eiterung, zur Heilung gebracht werden. Auchkann mau innerlich Arnica in höheren Potenzen anwenden.
Bei manchen Personen veranlassen die kleinsten Ver-wundungen Eiterungen und wollen nicht heilen, da gebeßian. innerlich Chamom., oder reicht diese nicht aus, Hepars ulpk., wird trotzdem die Stelle geschwürig, Silicea.
Bei Gehirnerschütterung, welche durch Schlagoder Fallen auf den Kopf verursacht worden ist und sichdurch Betäubung, Bewusstlosigkeit und häufiges Erbrechen,■Nasenbluten u. s. w. zu erkennen giebt, wende man äusser-ten Arnicaumschläge an und verabfolge auch innerlichArnica. Bei Gefahr einer Gehirnentzündung gebe manArnica mit Beilad. im Wechsel.
Knochenbrüche und Verletzungen der Knochen-haut heilen durch Symphytum-Umsehläge in sehr kurzerZeit, nur muss die Bruchstelle von einem Wundarzte gutgeschient worden sein. Zu den Symphytum-Umschlägennimmt man 2 / 3 Wasser und 1 / 3 Symphytumtinctur. Ver-letzungen der Gelenke, besonders der Füsse und Hände,heilen durch Euta (äusserlich und innerlich zu brauchen).
Conium innerlich (auch äusserlich 4—5 Tropfen auf4 Esslöffel voll Wasser) entspricht den Folgen von DruckUnd Stoss, mit Verdichtung des Zellgewebes; Drüsen-v erhärtungen infolge von Druck, z. B. Knoten inder Brust bei Frauen.
Verletzungen durch den Biss giftiger oder wüthen-der Thiere sind lebensgefährlich. Man lege sogleicheinige Finger breit über der Wunde ein Band an, damit dasGift nicht so leicht von der Wunde zum Herzen gelange,wasche dann die Wunde gut aus und wende, was die