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Specielle Therapie.
laufen in den Extremitäten. Lähmung der Oberglieder,besonders des rechten Armes.
Belladonna: Gehirncongestionen bei vollblütige 11Personen mit aufgetriebenen Schläfeadern und rotheinGesichte. Den Anfällen gehen gewöhnlich Vorbotenvoraus, als: Schwindel, Gesichtsverdunkelung undKopfschmerz. — Dieses Mittel verdient, wie auch Byoscyamus, die grösste Berücksichtigung, wenn nach Schlag'Aussen Lähmung der Zunge zurückbleibt.
China: Bei schwachen, sehr herabgekommenen,anämischen Personen, mit Neigung zu Gehirncongestionen-Wo infolge allgemeiner Schwächeverhältnisse ein Dünnei"werden der Gefässwandungen vorhanden ist und ein Zer'reissen derselben befürchtet werden kann. In ähnlichenFällen Arsenicum; besonders bei alten Leuten, bei grosserSchwäche aller organischen Functionen.
Glonoin: Aeussert eine ganz bedeutende Wirkung beiBlutwallungen nach dem Gehirne ; bei Personen, die schonleichte apoplektische Anfälle gehabt haben, mit Pulsiren inden Schläfearterien, Schwindel und anderen Zeichen derGehirnhyperämie. Auch bei Insufficienz der Aortaklappen.Es ist in allen den Fällen der Belladonna vorzuziehen, w°die Patienten über ein Glucksen oder Schwappen im Ge~hirne klagen, das besonders durch starke Kopfbewegun'gen erhöht wird. Haben Personen mit apoplektischemHabitus neben den genannten Symptomen einen sehrfesten nächtlichen Schlaf, aus dem sie, auch selbstdurch laute Geräusche , schwer erwachen , und s c h n a r 'chen sie sehr laut, dann verdient Opium in oft zu wieder'holenden Gaben den Vorzug vor sämmtlichen hier genann'ten Mitteln. Es verhütet neben Glonoin sehr häufigdie Rückfälle.
NuX VOmica: Besonders bei Trinkern, Hämorfhoidariern, nach Diätfehlern. Den Anfällen geh*oft Schwindel mit Kopfweh und Ohrensausen voraus. BeiLähmung der Deglutitionsorgane (Schlingorgane) und derunteren Extremitäten mit Kälte und Gefühllosigkeit.
Opium: Gehirnhypertrophie besonders bei bejahrten