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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Specielle Therapie.

oft grosse Sehleimstücke ablösen, womit stets ein Aul'hören des Nasengeruches erzielt wird.

Bei polypösen Wucherungen, besonders b elSchleimpolypen, haben sich nicht selten Calc. carb. 30-jThuja 12.30. oder oft noch besser Sanguinaria 6.12. be'währt. Helfen diese nicht, dann lassen wir Pyrogallussäure,Rosskastanienmehl und Marum verum, zu gleich 60Theilen exact verreiben und dieses Gemisch mittelst eine 8Federkieles, täglich 1 bis 2 Mal in die Nase blasen. J^ 1 *dieser Procedur muss mehrere Tage fortgefahren und nacb-einer Pause von mehreren Tagen wieder begonnen werden-

Bei Geruchsmangel, Anosmie, wenn derselbe nick'von chronischem Nasenkatarrhe veranlasst worden ist, hat siehuns mitunter Zincum 6.12. oder Plumbum 6.12. be'währt. Ist die verminderte Geruchsempfindung, wie gar häufig-Folge des chronischen Nasenkatarrh.es, dann versuche m aI1Kali hyclroj. 2.3. (Man nimmt 8 bis 12 Tropfen*6 Esslöffel Wasser und verbraucht diese Mischung aui4 Mal tagüber. In dieser Weise fährt man 6 bis 8 "W°~chen fort). Von anderen Mitteln haben wir bei der s °lästigen Anosmie keine Resultate erzielt.

Nasenkatarrh, s. Schnupfen.

Nervenfieber, Febris nervosa. Typhus.

Was man sonst mit dem Ausdrucke nervöser Fieberoder heutzutage typhöser Fieber bezeichnet, darunt elverstehen wir gegenwärtig eine Classe von anhaltenden Fi e 'bern, denen man je nach den vorwaltenden Symptomenverschiedene Namen beigelegt hat, wie nervöse Fieber,Gefängnissfieber, Faulfieber, Lazarethfieber, Schiffsfieber,asthenische Nervenfieber u. s. w. , die aber alle zu einerbesonderen Einheit gehören, welche man Typhus (Betau'bungszustand) oder Nervenfieber nennt. Die Namen ß e 'fängniss-, Hospital- oder Lazarethfieber kommen daher»dass diese Krankheit gern in Gefängnissen, Hospitälern»Lazarethen, Schiffen u. s. w. ausbricht, wo viele Mensche»in einem kleinen Räume zusammengedrängt leben und di e