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Specielle Therapie.
die der Skropheln, schlechte Nahrung, Ueberfüttern, hit'zige Krankheiten etc.
Im Anfange und beim Nachlassen der Krankheit, beiüberwiegenden Durchfällen ist Pkosph. ac. ein oft sehrhülfreiches Mittel. Bei ausgebrochener Krankheit leistetoft Kreosot, und dem zunächst Arsen. Einiges. Ausserdel»verdient noch Arg. nitr. Beachtung.
III. Das Magengeschwür (Ulcus ventriculi, GaS'tritis ulcerosa) ist sehr oft die Ursache verschiedener Ma'genleiden und kommt entweder in kleinen Bläschen oderPusteln, einzeln oder zahlreich, auf der Magenschleimhautvor, erregt hämorrhagische Erosionen und daher Blut'brechen, oder veranlasst Verdauungsstörungen, Magen'schmerzen u. dergl. Diese Geschwüre heilen gewöhnlich 1von selbst und sind daher ungefährlich. Bedenklich abetund in seinem Verlaufe oft tödtlich ist das die Magen'wände durchbohrende (perforirende), sogenannte rundeoder callöse Magengeschwür, mit scharf begrenzten, wul'stigen Rändern und kreisrunder Form. Die Ursachenseines Entstehens sind noch nicht genügend aufgeklärt'Das mittlere Lebensalter bietet die meisten Erkrankungen'Das Magengeschwür zerstört allmälich die Magenhäute,veranlasst oft lebensgefährliche Blutungen und Durch'löcherung der Magenwandung, worauf das Austreten deSMageninhaltes in die Bauchhöhle, mit tödtlichem AuS'gange, erfolgt. Oft ist, auch wenn selbst schon auf de*Höhe angelangt, das Leiden zur Heilung zu bringen, undhinterlässt alsdann Narben in der Schleimhaut oder ver'schrumpfte, sanduhrförmig verengerte Magenwände. Nichtselten erscheinen jedoch noch Rückfälle, oder es bleibenlebenslängliche Magenleiden zurück. Die vorzüglichstenMittel bei dieser Krankheit sind: Ars., Beil., Nux vom-,Ipec. oder auch Lycop., Calc, Silic. Im Uebrigen ver-gleiche man, was bei Bluterbrechen, Magenschmei"zen und Magenkrebs gesagt worden ist.
Mandelentzündung. Mandelbräune, s. Halsen*'
zündung.