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Leibesverstopfung.
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y^ptom der Invagination, haben wir durch. Colo-c ynthis oft schnelle Besserung erzielt.
Arsenicum: Bei argem Leibschneiden, ausserordent-ichern Brennen im Inneren und blassem oder eingefalle-ne m Gesichte.
Plurtlbum : Dieses Mittel ist ebenfalls zu berücksichtigenQ d besonders bei Lähmung des Darmkanales von Nutzen.-Lauwarme Umschläge von Kartoffeln, Klystiere undln hlasen von Luft sind sehr zu empfehlen.
Zum Schlüsse dieser Abhandlung will ich noch der\ystierkuren gedenken, welche bei einer gewöhnlichen^ibesverstopfung °ft recht wohlthuend wirken, obgleiche den meisten Laien unbekannt sind. — Zum Zwecker Klystiere bediene man sich reinen Flusswassers von, or nmertemperatur (nie unter 15—16° li., da der Darmln e kältere Temperatur nicht verträgt) ; ist dieses noch zu
kalt
und wird vom Darme nicht gelitten, so kann man
Wärmeres Wasser, bis zu 20° R., anwenden. Die Kly-stiere dürfen nie zu gross applicirt werden, damit sie imat Me bleiben und von demselben aufgesogen werden kön-? en - Daher nimmt man gewöhnlich zuerst 4 bis 8 LothWasser bei Erwachsenen, für Kinder zwischen l 1 /^ und-Loth variirend, und wiederholt die Klystiere alle 2 bisStunden. Geht ein Klystier sogleich wieder ab, dannu Ss sofort ein zweites oder drittes, aber kleineres verabfolgterden, weil das erstere dem Darmkanale etwas Spannkraft^gebracht hat. Erfolgt Stuhlgang, so gebe man gleicheuer ein Klystier, weil bei leerem Darme das Klystier
tiefB
e r eindringen und leichter aufgesogen werden kann.
1 habitueller Leibesverstopfung ist es rathsam, mit sol-
. eu Klystieren zwei bis drei Monate fortzufahren, wobei
doch zu bemerken ist, dass man später mit dem Wasser-
^antura steigen, ja manchmal sogar 12 Loth auf einmal
^tu 0 " 611 ' auch die K1 y stiere seltener, etwa täglich 2 bis
"al, anwenden kann.
Diese Klystierkur muss in hartnäckigen Unterleibsleiden. arrlich durchgeführt werden. Hier ist es eben wie inei en anderen Fällen —■ man fällt keinen Baum mit einem