Leberkrankheiten. — Leibesverstopfung.
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c °ccussackes kommt es zu Verschiebungen und Compres-sionen der Bauch- und Brustorgane, sowie durch Druckau *' die Hohl- und Pfortader zu Oedem der Beine undBauchwassersucht, durch Druck auf die Gallenwege zurGallenstauung mit Gelbsucht u. s. w. Ein Heilverfahrengegen diese Krankheit ist bis jetzt noch nicht bekannt.Leibweh, S. Bauchschmerzen.
leibesverstopfung, Stuhlverhaltung. Constipatio,Obstructio.
Eine Leibesverstopfung kann von verschiedenen Ur-sachen herrühren und mancherlei Beschwerden zur Folgehaben. Nach Quantität und Qualität der Speisen, sowienach der grösseren oder geringeren Körperthätigkeit richtetsi °a auch die öftere oder seltenere Darmentleerung. WerNve nig Speise zu sich nimmt und im Bette verweilen muss,wi rd bei geringerer Ausleerung auch seltener zu Stuhlegehen. Wenn man einige Tage keine Leibesöffnung ge-habt hat und nicht sonstige Beschwerden dadurch bemerkt,850 braucht man sich nicht gleich deshalb zu ängstigen. EineStuhlverhaltung von mehreren Tagen und in Krankheiten,Wo man wenig Speise zu sich nimmt, noch länger, hatnichts auf sich. Ist man bei der Leibesverstopfung sonstgesund, so trinke man recht viel frisches Wasser und»lache sich täglich viel Bewegung im Freien, dann wirdclie Stuhlträgheit nachlassen und der Verdauungsprocess,der im Allgemeinen etwa vierundzwanzig Stunden bedarf,Um die Speisereste wieder wegzuschaffen, normal von Stat-tei1 gehen.
Was den Verdauungsprocess anbetrifft, so sei hier kurzfolgendes darüber erwähnt. Die im Munde zerkleinertenün d m it Speichel vermischten Speisen gelangen durch dieS Peiseröhre in den Magen, werden hier mit Magensaft ver-mischt und durch die wurmförmigen Zusammenziehungendes Magens in etwa zwei bis acht Stunden in den Darm-Wal geschafft, wo sie im Zwölffingerdärme mit Galle undBauchspeichel durchmischt werden. Durch die vom oberen^m unteren Theile fortlaufenden wurmförmigen Bewe-