Leberkrankheiten.
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r ung im Körper oder ist die Folge der Tuberkulose oderdes Alkoholismus. Die Fettanhäufung 'erfordert oft sehriange Zeit zu ihrer Ausbildung und ist rückbildungsfähig.Aenderung der Lebensweise, magere, besonders Pflanzen-kost, frühe Morgen- und Abendspaziergänge, fleissiges"Wassertrinken sind Haupterforderniss zur Beseitigung desLeidens. Die Krankheit erfordert den unausgesetzten Ge-brauch von: Nuxvom., Natr. mur., Lycopod., Magn. mur.,Calc. carb. Chelidon. oder C'apsicum.
Nux vom.: Bei Hämorrhoidariern, Stubensitzern undPhlegmatikern; ähnlich Sulph., Kali carb. oder Natr. mur.' — Calc. carb. ist sehr geeignet bei allgemeiner Fettsucht.Chelidon. bei grosser Trägheit und weinerlichem Gemüthe.Capsicum 3. bei Fettleber mit vorwiegender Säurebildung,■öai'mkatarrh mit schleimigen Stuhlentleerungen oder blu-ten, geringen Stühlen mit Pressen und Zwängen. BeiSäu.fe m im Wechsel mit Arsenicum.
Die Speck- oder Wachsleber kommt nur bei dyskrasi-s °nen Zuständen (Syphilis, Skrophulose, Knochenfrass,^ercurialsiechthum etc.) vor. Die Leber ist sehr vergrössert,v °a harter Consistenz, brettartig anfühlbar und hierdurchY °n der Fettleber unterscheidbar. Sind zugleich die Nierener griffen, so ist der Urin eiweisshaltig. Die Kranken sehenschlecht 'ernährt, erdfahl und bleichsüchtig aus. Bei Skro-Phulösen empfehlen wir den Gebrauch von Sulph., Calc.e *"&., Lyc, Kali hydroj., Baryt, carb. ■ — Bei Rhachi-tls chen: Calc. carb., Phosph., Silic. oder Sulph. — BeiCa i'ies: Calc. carb., Silic. und bei langwierigen Eiterun-gen: Phosph. ac, Asafoedita, und wo grosse Schwäche^olge der Eiterung vorhanden: China. —Bei Syphilis:Mercur. ox. rubr. 3. oder Merc. bijod. 2. oder Kali hy-droj, 2. — ]ST acll Mercurmissbrauch: Nitr. acid. 6., Hep.su }ph. 3. oder Carbo veg. 6. Verreib. Kali hydr. ist hiernicht zu empfehlen. — Bei Eiweissharn: Merc. sol. 3.od er Ars. 3.
Der Leberkrebs ist eine ziemlich häufige Erscheinung,dle in den höheren Lebensjahren unter der Form des Mark-s chwammes vorkommt. Sein Verlauf erstreckt sich gewöhn-