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Specielle Therapie.
Viele dieser Krankheiten sind schwer zu diagnosticiren,aber noch viel schwerer zu heilen.
Die acute, gelbe Leberatrophie kommt selten vor und
sind die sie veranlassenden Ursachen noch, unbekannt; siewird aber am häufigsten bei Schwangeren beobachtet. An-fangs sind Verdauungsstörungen und eine gelbliche Hautfarbevorhanden, dann stellen sich Kopfschmerzen und Erbrechenein. Der Icterus nimmt an Intensität zu ; ebenso die Kopt-schmerzen. Das Fieber steigert sich und die Krankenfangen an zu deliriren. In dem Masse, wie sich die Leberverkleinert, findet gleichzeitig eine Vergrösserung der Mi' 2statt. Obgleich die Milzanschwellung sehr wichtig für die Dia-gnose ist, so lässt sie sich doch nicht immer nachweisen.Später tritt hochgradiger Schwächezustand ein und die Krankenwerden apathisch. Zuweilen kommt es zu Bluterbrechenoder zu Darmblutungen. Die Leber ist gegen Druck sehrempfindlich. Harn und Stuhl gehen unwillkürlich ab, eSbilden sich Petechien auf der äusseren Haut und dieKranken sterben in spätestens 10 Tagen nach Auftretender charakteristischen Erscheinungen, an den Folgen diesesTyphoids.
Anfangs würden Bellad., Leptandra oder Digitalis, 1°etwas tieferen Verschüttelungen und viertelstündlichenGaben, angezeigt sein; später eignet sich Phosphorus nachdem Aehnlichkeitsgesetze ganz vorzüglich; besonders beiGegenwart des Typhoids, wo auch China und Arsenici^ 11sehr passend erscheinen. Bei eintretenden Magen- oderDarmblutungen: Sulphur acid. 1. Bei Erbrechen:Ipec, Nux vom. oder Veratr. Bei Schwangeren erfor-dert das Auftreten eines fieberhaften Icterusdie grösste Aufmerksamkeit. Man verabfolge hiersofort Acori, und Bell, in schnellem Wechsel. Kommt eszum Erbrechen: Jatropha curcas. In diesem Falle i s *Jatropha fast ein Specificum und hat sich uns in zwei Fällenvorzüglich bewährt.
Die Fettleber, verursacht durch Fettanhäufung in derLeber, welche oft einen bedeutenden Umfang erreichenkann, ist gewöhnlich Erscheinung allgemeiner Fettablage-