Kupferausschlag. — Lähmungen.
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uchZu
(pMorjoduretum Mercurii) in Salbenform. Bahr lässt"ramm Schwefelblumen, mit 50 Gramm destillirten Was-Se rs mischen, damit Abends die kranken Stellen betupfenn d die Flüssigkeit auf der Haut eintrocknen. Dieses Ver-ehren, einige Zeit fortgesetzt, soll sich bewährt haben.
Lachkrämpfe, s. Krämpfe.
Lähmungen. Paralysis.
Unter Lähmung, Paralysis, versteht man die Vermin-
erung oder Aufhebung der Fähigkeit, die activen Be-
e gung 80 rgane — d. h. den motorischen Nervenapparat und
(a "™- us keln — zu ihrer normalen Function anzuregen.
V> orun gen der Bewegung durch Krankheiten der passiven
wegnngsorgane, Knochen, Gelenke, Bänder u. s. w. wer-
11 daher nicht hierher gerechnet, ebenso nicht die durch
* ari gel der centralen Willenserregung — Willenlosigkeit
s Krankheit des Geistes, Abulie — bedingte Immobilität.)
t die Erregbarkeit der Muskeln vollkommen erloschen, dann
e nn.t man die Lähmung Paralysis completa, ist je-
°°h noch einige Bewegungsfähigkeit vorhanden, dann
. nri t nian die Lähmung eine unvollkommene, Paralysis
fc., C .° m pleta oder Paresis. Der Verlust der Bewegungs-
*gkeit erstreckt sich entweder auf einzelne Muskeln oder
, ganze Körperdistricte; gewöhnlich stellen sich Empfin-
n gslosigkeit und Muskelzuckungen in den gelähmten
lhei len ein.
-^ach. dem Sitze der lähmenden Einwirkung unter-
eiden wir die von Störungen im Gehirn abhängigen
g . ebr alen Lähmungen und die vom Rückenmarke und
•ß . en ' Umhüllungen ausgehenden spinalen Lähmungen.
j: , dei ' T om Gehirn ausgehenden Lähmung wird gewöhn-
nUl ' e * ne > ^ ie der Verletzung oder Läsion im Gehirn
ti 0 gegengeSetzte Seite ergriffen, wa « vorzüglich bei Affec-
i ä ° nea der linken Seite vorkommt. Sie betrifft als Halb-
" Uan g (Hemiplegie) das Gesicht, die Zunge, den Arm
das Bein. Hat die Läsion iedoch ihren Sitz in bei-
Gehirnhälften oder in der Mittellinie des Gehirnes,