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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Speoielle Therapie.

Oedem desselben veranlasst, und die Kranken, welche bisdahin noch ihren Geschäften obliegen konnten, werdenbettlägerig ; es stellen sich die Symptome der Krebskachexieein : Allgemeine Schwäche, Ohnmächten, Blutungen, Diar*rhöen und Zehrfieber schliessen die Trauerscenen dieserbösartigen Krankheit.

Die Krebsmasse selbst besteht im Wesentlichen auseinem eigenthümlichen Fasergerüste (Stroma) und eine'in dessen Maschen eingebetteten, zellenhaltigen Flüssigkeit;dem Krebssafte. Je nachdem erstere oder letztere Sub'stanz vorwiegt, unterscheiden sich die beiden Hauptarte»des harten oder Faser kr ebses (Carcinoma fibrosuBiiScirrhus) und des weichen Krebses oder Mark'schwammes (Carcinoma molle s. Fungus medullaris)-Wenn sich Haargefässchen von den gesunden Theile 0aus in das Aftergebilde hinein drängen, sich reichlichentwickeln und dasselbe ernähren, so stellt dieses de°sogenannten Blutschwamm (Fungus haematodes) dar-Je nach den verschiedenen Umständen ist die Krebsmass ebald weisslich, bald gelb, bald grau, schwarz, blutroth»braun u. s. w. Die schwammigen Gebilde erreichen oteine sehr bedeutende Grösse. Sie kommen an äussere 0Theilen und in allen Tiefen der Gewebe, in der Bm s(Mamma), im Magen, Leber, Lymphdrüsen, in der Bl aS(der Zottenkrebs) u. s. w. vor. Die verschiedenen Krebs'arten zeigen die mannigfachsten Uebergänge in einander- _

Von höchster Wichtigkeit ist, zu erfahren, dass " edem Krebse nichts geschnitten werden darf, da hierdui' 0die Krankheit, die auf einer Verderbniss der ganzen Säfte'masse beruht, nie beseitigt, ja noch nicht einmal in ihre 10verderblichen Vorwärtsschreiten aufgehalten werden kau 0 'was auch die Erfahrung hinlänglich gelehrt hat; denn a ^'jährlich fallen eine Anzahl von Weiberbrüsten unter dei°Messer operationswüthiger und mittelsüchtiger Aerzte, oh 11dass je ein Kranker gerettet wird. Wo ein Operirter da'vonkam, da hatte man sich in der Diagnose geirrt; deKranke hätte sich seine Schmerzen ersparen und sei°Brust erhalten können. Aerzte, bei denen das Opert r