Krätze. — Krebs und Skirrhus.
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avife der Krankheit werden die dem Krebse zunächst
fegenden Drüsen angegriffen; von der Geschwulst, deren
Mittelpunkt etwas erhöht ist, löst sich das Oberhäutchen
ab und lässt eine scharfe, stinkende Jauche wie aus einem
lebe durchsickern; später entsteht ein Geschwür, der
0l fene Krebs, Cancer apertus, von graulichem Aus-
e nen, rnit meist harten und schmerzhaften Rändern und
br ennend stechenden Schmerzen.
Der Krebs entwickelt sich aus skirrhösen Geschwülsten,
istein, Knoten und verhärteten Geschwüren. Er bildet
ch gewöhnlich an den Brüsten und der Gebärmutter bei
rauen; an den Lippen, dem Gesichte, der Zunge, dem
aurnen, den Hoden und den Wangen bei Männern, und
verm. er, was selten vorkommt, Kinder befällt, so sind
eistens die Augen und die Nase der Sitz der Krankheit.
eder Körpertheil kann der Sitz des Krebses sein, obgleich
le drüsigen Theile am häufigsten befallen werden. Bei*r
di
r auen entwickelt sich der Krebs meistens an der Brust-^ 8e ; ob äussere Verletzungen, Druck und Stoss das
beiden verursachen, ist noch nicht bewiesen, wohl aberc aeinen diese Anreger einer bereits im Organismus vor-ari denen Disposition zu sein. Anfangs findet man eine.herzlose, scharf abgegrenzte, harte, nicht verschiebbare,it der Oberhaut verwachsene Geschwulst, welche gleich-S nach rückwärts mit dem grossen Brustmuskel ver-engt. Später ist diese Geschwulst von brennenden,c henden Schmerzen begleitet, und die darüber liegendeaut nimmt eine grauliche, blaurothe oder grünlich blassei'bung an. Die Geschwulst erreicht zuweilen eine be-entliehe Grösse; die Brustwarze sinkt ein, und manv . blaurothe Venen in allen Richtungen sich darüberziehen. Bei manchen Körperverfassungen ist der Fort-i'itt des Krebsübels langsam, bei anderen ist er äusserste ne U> und man kann von Tag zu Tag beobachten, wiemit der Gesundheit abwärts geht. Der Schlaf, die Ess-, s und die Verdauung sind gestört; durch den Drucki' Geschwulst auf die Nerven und Gefässe in der Achsel-nie werden neuralgische Schmerzen im Arme und