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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Gehirnhautentzündung. — Gehirnhöhlenwassersucht

te n Zuckungen des Kopfes oder einzelner Kör-Pertheile, ist Nicotin in der 4. Dec.-Verd. jeder andern^ r znei vorzuziehen. Sie wird mit bewundernswerther Prä-ei sion dem Vorwärtsschreiten der Krankheit Einhalt thunUn d dieselbe, unter reichlicher Harnsecretion, zum schnel-

e /i und erfreulichen Abschluss bringen. Wir haben mitai esem Mittel und Veratr. viride im Wechsel mit Arseni-ew » 3. im Jahre 1868 in Baltimore von 9 Erkrankten

, gerettet. Ein in dieser so rapid verlaufenden KrankheitS1 cher sehr günstiges Resultat. Veratr. viride und Arsenic.

6 i'abfolgten wir in den schon sehr vorgeschrittenen, mit

e i'eits eingetretenem Collapsus verbundenen Fällen. Die^i'zneimittel werden in Solution und in ^stündlicher Wie-derholung verabfolgt.

Witzige Gehirnhöhlenwassersucht. Hydrocephalusacutus. Meningitis basilaris tuberculosa.

, Diese Krankheit beruht auf einer sowohl an der Basis,Vle auch an der Convexität des Gehirns und zwar in derWichen Hirnhaut (Pia mater) wurzelnden Hyperämie, mitSei 'ösem, sulzigem oder eitrigem Exsudat an der Hirnbasis.~~~ Gewöhnlich befällt die Krankheit Kinder vor dem 10.tv, 6 ns J anre ; besonders im Verlaufe schwerer acuter Exan-erne und in der Zahnperiode. Nicht selten sind Miliar-Derkel, die gewöhnlich auch in andern Körpertheilenbreitet, Ursache der Krankheit. Der vorhandene tuber-öse Keim hat sehr oft in den Lymphdrüsen seinen Sitzo. verbreitet sich von da nach den Gehirngefässen. Gar

oft

erscheint das von der acuten Miliartuberkulose der Ge-rnhäute befallene Kind als ein bis dahin völlig gesundes., Erwachsenen kommt das Leiden fast nur im Verlaufe, .-Lungentuberkulose vor; verläuft unter typhösen Er-P' ^ lnun 8 en (Betäubung, Delirien, gastrische Erscheinungen,i er ) und verdecken diese die meningitischen. Bei Kin-ei ern beginnt die Krankheit meist schleichend und geht vonn era Zustande der Gehirnreizung später in Gehirnläh-^g über.

«n sogenannten Stadium der Vorboten, die sehr

v - Gerhardt, Handbuch d. Homöopathie. 4. Aufl. 20