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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Gebärmutterentzündung.

nicht gefährlich, aher sehr langwierig und schwer heilbar,j^ei Eintritt und Ablauf der Schwangerschaft tritt häufigRückbildung und Heilung ein.

Von Arzneien haben wir bei diesem Leiden nur wenigZu hoffen, weit mehr jedoch von einer geregelten Diät^d Lebensweise. Die Patienten müssen hauptsächlicheine vegetabilische Kost gemessen, auch alle Säuren undalle erhitzenden und aufregenden Getränke, als Bohnen-kaffee, Thee, Bier und Wein, vermeiden. Bei strengereiolgung dieser Vorschriften hat sich uns in mehrerenallen folgendes Verfahren bewährt: Wir lassen 15 Tropfenf'J'gotin 3. Dec.-Verd. in 6 Esslöffel Wasser verrühren undle rvon 3 stündlich einen Esslöffel voll nehmen und verabfol-gen ausserdem noch Morgens 1 Granpulver Arsen. 3. Dec-e rr. und Abends 1 Gran Ferr. met. 1. Dec.-Verr. In dieser* e ise fahren wir 8 bis 10 Wochen fort. Wir geben gernu > dass dieses Verfahren nicht den Stempel strenger Wis-6a Schaftlichkeit an sich trägt, dem ungeachtet aber denfaktischen Erfolg für sich hat, den wir bisher mit den incll eser Krankheit sonst empfohlenen Mitteln (Beilad., Mere.°'-> Kali carb., Natr. m., Sepia) nicht erzielt haben.

[GebärmutterkreDS. Carcinoma uteri.

. Diese Krankheit entsteht gewöhnlich bei den Frauenden klimakterischen Jahren, wenn die Hegel zu starkscheint und zu lange anhält, mit heftigen Kreuzschmerzentt Drängen nach unten; oder nach langwierigem Weiss-,, Ss > der sich später wie Fleischwasser gestaltet. Dietersuchung ergiebt den Muttermund hart und geschwollen,feilen mit warzigen, leicht blutenden Auswüchsen be-lli °^ er vo ^ er Geschwüre, die die Gebärmutter undsi t 8 e ^ un g ergriffen haben und eine stinkende, umc n fressende Jauche absondern, welche unter heftigen,Th^i brennenden oder stechenden Schmerzen die innerenK . e zerstört und schwielige, hohe Ränder bewirkt. Die

ScV, S1 ° htSfarbe dex Patienteri ist erdfahl, die Züge sindherzhaft entstellt. Der Schlaf, die Esslust und Ver-