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Speoielle Therapie.
oder durch Rupturen des Uterus. Das Nähere darüber i stbei Schwangerschaft abgehandelt.
Während der zweiten Hälfte der Schwangerschaft ein'tretende und sich wiederholende Blutergüsse des UteruShaben oft ihren Grund in einem abnormen Sitz der Pl a 'centa neben oder auf dem Muttermunde. — Bei Blutflüssenwährend der Schwangerschaft und nach der Geburt ist be~sonders auf einen mit dem äusseren verbundenen, ode*ohne diesen gegenwärtigen inneren, d. i. in die Gebär'mutterhöhle erfolgenden Blutfluss, genau Acht zugeben-Derselbe giebt sich durch ein Gefühl von Schwere undSpannung, mit Auftreibung des Unterleibes von der auS'gedehnten Gebärmutter, durch einen im Umfange der letz'teren entstehenden stumpfen Schmerz, durch Blässe, Kätt eder äusseren Theile, grosse Schwäche, Ohnmächten»Schwindel, Verdunkelung der Augen, schwachen, kleinen,aussetzenden Puls u. s. w. zu erkennen. Gelingt es nicht,der Blutung Einhalt zu thun, so tritt alsbald Erschöpfungder Lebenskraft ein.
Metrorrhagien können in vielen Fällen lebensgefährlichwerden, besonders wenn sie bei Schwangeren oder währendeiner Entbindung auftreten. Nicht selten erscheinen die'selben infolge einer mechanischen Verletzung oder Körp el "anstrengung, nach Fall, Stoss , Schwerheben, Hochlang eI1mit den Armen etc. Manche Frauen neigen besonders zUderartigen Bhitflüssen; solche müssen sich vor Allem hüten,was dieses Leiden, welches bei öfterer Wiederkehr ungfmein schwächt, hervorrufen könnte. Sobald eine Frau diersten Vorboten merkt, welche bei den verschiedenen >- n 'dividuen sehr verschieden sein können, häufig aber in einen 1Drängen und Pressen nach den Geschlechtstheilen bestehen-thue sie nichts Eiligeres, als sich in's Bett zu legen, u 11zwar ganz gerade, mit den Beinen etwas höher. Zimm 4 'tinctur, einige Tropfen in 6 Esslöffel voll Wasser, rechgut verrührt und davon, so oft es sich verschlimmert, elJxekleinen Schluck genommen, wird, wenn der Blutfluss naßanstrengendem Heben, Tragen und sonstig* 5schweren Körperverrichtungen entstanden,
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