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Speoielle Therapie.
der Stuhl weich und schleimig, frösteln die Patienten, dannnützt Pulsatilla. Sind bei diesen Symptomen vorwaltendErbrechen und Ekel vor Speisegenuss zugegen, dannist Ipecacuanha das Hauptmittel. Bei gastrischen Be-schwerden mit geringem Fieber, bohrenden und pressendenKopfschmerzen, Schwindel und Brechübelkeit beimBewegen des Kopfes, Aufgetriebenheit des Leibes mithäufigem, leeren Aufstossen, pappigem Geschmack undschleimig - belegter Zunge verabfolgen wir CoccillllS. B elheftigem Durste, mit steter Trockenheit des Mundesund der Lippen, fauligem Mundgeschmack, Uebelkeit-häufigen, sehr erschöpfenden Durchfällen vonwässriger, galliger oder schleimiger Beschaffenheit, drücken-den Stirnkopfschmerzen und grosser, besonders abendlicherUnruhe ist Arsenicum angezeigt. Bei gastrischen Fiebernmit vorwaltender Gehirndepression, dick belegte 1Zunge, üblem Mundgeschmack, stinkenden Durchfällen undsonstigen, den typhösen Fiebern verwandten Erscheinungenverabfolgen wir Baptisia. — Ausserdem sind noch zu be-rücksichtigen : Tartarus emet., Veratrum, Uhus toxicodendroft-Nehmen die Erscheinungen einen vorwiegend nervösenCharakter an, dann vergleiche man, was bei „Nervenfiebergesagt ist.
Die Medicamente sind, wie bei allen acuten Krank-heiten, in 1- bis 2stündlicher Wiederholung zu verabfol-gen ; auch können zwei passende Mittel, wenn es erfor-derlich ist, im Wechsel gegeben werden.
GebärmutterMutung. Mutterblutfluss. Metrorrhagi eoder Haemorrhagia uteri.
Hierunter verstehen wir jene Blutausflüsse aus der & e 'bärmutter und den äusseren Geschlechtstheilen, die ausser-halb der Menstruationszeit stattfinden. Sie entstehenoft durch solche Schädlichkeiten, welche einen constantenReiz in der Gebärmutter unterhalten, als zu frühzeitig ein 'tretende Pubertät, Geschlechtsaufregungen infolge lasciveiGespräche, Masturbation, zu häufigen Coitus. Oder sieentstehen infolge von Entzündungen des Uterus oder dei
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