Diphtheritis.
261
, nur i 11i erethi"ine bös-
s chleimhaut auf die des Kehlkopfs hinab und setzt dort6l & zähes, massiges Exsudat ab, so entstehen alle Zufälle^ Laryngostenose, wie im torpiden Croup, nur mit demSrossen Unterschiede, dass die durch den diphtheritischen^ r ocess abgesetzten Exsudate wesentlich von denen des ge-meinen Croups verschieden sind. In diesem specifischenCharakter beider krankhafter Proeesse liegt auch die TJr-^ a °he, warum sich die sicheren Heilmittel des gemeinen~ r oups in der diphtheritischen Laryngostenose ganz nutz-es erwiesen. Weder Spongia, noch Jod halfen etwas. Ess t n i er e j ne noph auszufüllende Lücke in der Therapie.le lleicht erweist sich auch hier das Cyanuretum Mer-2 er **! wie Dr. v. Villers in einem Falle beobachtete, voni'folg; vielleicht auch Kali lichromicum. In einigen Fällen6 rartig er Laryngostenose wurde die Tracheotomie mit Er-ol g gemacht.
Steigt der diphtheritis che Process noch tiefer in die
ra chea und die Bronchien hinab, dann ist Merc. solub.
°tt sehr hülfreich; mehr noch Merc. bijod 2., von dem
J lr oft Wunder sahen. Ausserdem Lobelia, Senega, beson-
ers > auch Baptisia.
,. Zeigt sich in den Erscheinungen der localen AffectionUle Neigung zu nekrotischem Zerfall unter den Exsudat-iven, dann kann von den Mercurpräparaten keine Redee ar sein, dann wäre zu versuchen China, Chinin, Campher,^enicum, wohl auch Carb. vegetab. — Kali chlor, bei sehrln kendem Geruch; ähnlich Karbolsäure, vielleicht auchKreosot.
... -Dem umsichtigen Arzte muss die Wahl des Mittelsf i assen bleiben. Jedenfalls wird ein rationelles Ver-den bei der Wahl der Mittel den Constitutions-rnaltnissen Rechnung tragen, und verdient wohl auch, f* Wa bestehende skrophulöse Dyskrasie Beachtung. Sor «lärt sich die Hülfe von Hep. sulph., Merc. u. s. w. Bei
A n ä m * T-» . .
ainie: Ferrum, munaticum.
Die oft plötzlich hereinbrechende Herzlähmung ist
^ lll e sehr gefährliche Complication der Diphtheritis und
u bt auf einer fettigen Entartung der Herzmus-