Diphtheritis.
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■Rath Goullon in seiner kleinen Schrift: „Die Krankheiten^■fc ersten Lebensjahre" sieh folgendermassen aus: „Die^ le r aufgefundenen Pilzfäden sind nicht die Krankheits elbst, sondern nur Gäste aus der Luft, die in dem ver-lesenden organischen Stoffe (dem diphtheritischen Exsu-date) einen guten Boden finden und sich rasch vermehren."e m sei nun wie ihm wolle, fest steht, dass wir bei ho-möopathischer Behandlung der Diphtheritis verhältniss-^ässig vorzügliche Resultate erzielt haben, während allo-pathische Aerzte mit ihren antiparasitären Gurgelwässern°-d Beizmitteln Jahr aus Jahr ein viele Tausende ihrera tienten verlieren.
Die Krankheit hat viel Aehnlichkeit mit Stomacace,roup der Mundhöhle, Fegar, Garotillo, ja selbst mit der^uhr und vielleicht auch mit der Sykosis.
Die wichtigsten, der Krankheit entsprechenden homöo-pathischen Heilmittel sind:
, , Belladonna: Im Anfange der sich entwickelnden Krank-ei t) bei starkem synochalem Fieber, starker Röthe und°Wellung der Mandeln und des weichen Gaumens, dere Wei mnaut ,j es Rachens, mit mehr oder weniger heftigen^ schmerzhaften Schlingbeschwerden. "Wir haben be-J^tttet, dass sie in manchen Fällen dieser Art die eigen-tliche Entzündung coupirte und die Exsudatbildunghinderte.
oft
St,
Apis mellifica: In ähnlichen Fällen wie Belladonnase hr hülfreich, vorzüglich wenn die Kranken über
°hen im Halse klagen, oder über ein stechend spannendes
u al unter dem Ohr, dem Kinnbackenwinkel gegenüber.
Mercur SOlub. H. in 1. oder 2. Verreibung und in oft
>-,. e ~ er holten Gaben, erwies sich mir bei remittirendem
e oer, bei beginnender Exsudatbildung auf den Mandeln,
pi "weichen Gaumen und der Rachenschleimhaut, wo noch
ln - Mundgestank, kein copiöser Speichelfluss vorhanden
» r > und auch dann hülfreich, wenn die Schleimhaut des
s H^*' der Tracnea un< i der Bronchien von der diphtheriti-
en Erkrankung ergriffen wurden. Doch darf man nichts
n ihm erwarten, wenn die Schleimhaut des Larynx zur
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