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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Charakteristische Eigenthümlichkeiten.

periode befallen. In einfachen Fiebern, indem esdie Cireulation controlirt, mit einer Macht, gleich derdes Aconit., hat es einen weit grösseren Einfluss auf dieNerven. Das allerbeste Mittel bei Schlaflosigkeit undAufregung zahnender Kinder oder bei Studirenden; Leuten,die unter Gemüthsaufregung sich befinden, oder hysteri-schen Frauen. Fieberfrost mit kalten Gliedern,Hitze im Kopfe und Gesicht mit Kopfweh.Heftiges, dumpfes Kopfweh mit Schwere, bedeu-tender Schläfrigkeit, Schwindel, Sehschwäche oderDoppeltsehen, verschlimmert durch Bewegung. Hateine sonderliche Affinität für die Organe des Sehens:Doppeltsehen, Neigung zum Schielen, Unstetigkeit beimFixiren eines Gegenstandes, trübes Sehen bis zur Blind-heit. Sehr erweiterte Pupille. Schwäche der Seh-kraft durch Ueberanstrengung. Liderherabsenkungund Lähmung. Specifisch bei Schnupfen mitWassertröpfeln aus der Nase, Ohrensausen, Hei-serkeit, Husten, Hals- und Brustwundheit. Rheu-matische Fieber. Delirium tremens, morbide Schlaf-losigkeit der Säufer. Entzündung der Lungen undPleura. Bei Scharlach, Masern, Rubeola während desElntstehens, mindert das Fieber und erleichtert die katar-rhalischen Beschwerden.

Gabe: Mittlere Potenzen.

Ars.

Glon. = Glonoin. (Nitro-Glycerm.)

(Explodirendes Oelsüss.)

Wirkungsdauer: 12 Tage. Antidote: Acon., Camph., Nux v.,Kaffee.

Heftiger Blutandrang nach dem Kopfe. Bewusst-loses Hinsinken. Klopfendes Kopfweh in der Stirn-gegend und in den Schläfen; ausserordentliches Kopfweh,durch Schütteln mit dem Kopfe verschlimmert. ZurZeit der Regel grosse Kopfschmerzen und Kopfcongestio-nen, besonders bei Vollblütigen. Unruhe in der Brustund Neigung zum Tiefathmen. Heftiges Herzklopfen.