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Charakteristische Eigentümlichkeiten.
sei gegeben werden). Passt selten, wenn nicht die Finger-krämpfe da sind. — Starrkrämpfe. — Hautausschläge, wieKrätze ; alte Geschwüre. — Magendrücken mit Leibschmer-zen und Durchfall. — Chronische Diarrhöen. — Keuch-husten mit Steifheit des Körpers, Athemversetzung; Er-brechen nach den Anfällen und Schleimrasseln in derBrust ausser der Zeit der Hauptanfälle. (Nach Cupr. wirdhäufig Veratr. besonders passen.) — Krampfhafte Er-stickungsanfälle. Blaues Gesicht mit blauen Lippen. —Todesfurcht und Angst. Wahnsinnanfälle mit rothen, ent-zündeten Augen; Stolz, Wuth oder Furcht.Gabe: Mittlere und höhere Potenzen.
Dig. = Digitalis purpurea.
(Rother Fingerhut.)
Wirkungsdauer: in acuten Fallen 3 — 24 Stunden, in chro-nischen mehrere Wochen. Antidote: Nux vom., Op. Bei Vergif-tungen mit grossen Gaben, bei allopathischer Behandlung häufig:süsse Milch, Essig.
■ Nach Hahnemann passt Digitalis am besten für Kranke,welche einen langsamen Puls haben. — Gelbsucht; Blau-sucht. — Organische Herzleiden; Herzklopfen mit lang-samerem Pulse. — Aschfarbige oder weisse Stühle, wiebei Gelbsüchtigen. — Unablässiger Harndrang mit ge-ringem Abgange. — Wassersüchtige Geschwulst der Füsse.— Compensationsstörungen bei Herzklappenfehlern, mitBlutüberfüllung der Lunge, beschleunigtem, kräftigem undvollem Pulse und verminderter hochrother Harnabsonderung.Gabe: Wie vorher.
Wirkungsdauer:
Nux vom., Pod.
Dioscorea villosa.
unbekannt. Antidote: Bry., Coloc, Hyosc,
Die Prüfungen von Haie und Cushing lassen ersehen,dass dieses Mittel in verschiedenen Nervenleiden, Neural-gien, Leber- Magen- und Unterleibsbeschwerden eine sehrbedeutende Wirkung ausübt, und die damit erzielten Heil-