Chel. — Ghin. 81
Chin. = China.
(Chinarinde.)
Wirkungsdauer: in acuten Fällen 4 — 12 Stunden, in chroni-schen U Tage bis 3 Wochen. Antidote: Arnica, Ars., Beil., Calc,Caps., Carb. veg., Cina, Ferr., Ipec, Merc., Natr. mur., Puls.,-Rhus, Sepia, Sulpk, Veratr.
Nachtheile von Säfteverlust verschiedener Art,z - B. von Blutentziehungen und Blutverlusten, Onanie,stillen der Kinder, Eiterungen, Schweissen etc.; grossea Hgemeine Schwäche. —-Wassersüchtige Beschwerden,lymphatische Anschwellungen. — Schwere in allenGliedern und Abneigung vor j e der Arbeit. — Ab-magerung, Atrophie. — Spätes Einschlafen, auch durch■^ufluss vieler Gedanken; grosse Tagesschläfrigkeit,Ve nvorrene Träume. — Kalte Wechselfieber, besonders inSumpfgegenden : erst Schüttelfrost, meist Nachmittags oderAbends, dann Hitze, dann Nachts Schweiss. — Schwindel,
besonders beim Gehen.
Lähmige Schwäche. — Blut-
ung zum Kopfe und halbseitige Kopfschmerzen; grosseSofirnerzhaftigkeit der Kopfhaut bei Berührung. — Augen-Sc hwäche. — Blutsturz aus Mund und Nase. —Appetitlosigkeit; Widerwille gegen Bier ; Heisshunger.—^agendrücken. — Geschwulst der Leber und Milz :-Yulzverhärtung. — Bauchauftreibung, Windeversetzung,au °h Abgang sehr stinkender Winde. — Leibes-^ e i'stopfung oder sehr durchfällige Stühle von allzugrosserschwäche, auch bei Schwindsüchtigen. — Mutterblut-üsse, auch nach Chamillenmissbrauch. Regelausblei-e & bei sehr schwachen Mädchen. — Lungenblutun-^ etl - — Stechen in der Brust; Engbrüstigkeit. — Ge-schwulst der Füsse, wassersüchtige, auch beileichsucht. ■— Sehr ermattende Schweisse, selbst im^aarkopfe. Viele Schmerzen werden durch Berührunge i'höht.
Gabe: 3.—30. Potenz.v - Gevliardt, Handbuch d. Homöopathie. 4. Aufl.