80
Charakteristische Eigentümlichkeiten.
keitdes ganzen Nervensystems und grosse Empfind-ichkeit für den geringsten Schmerz. — Empfindlichkeitgegen freie Luft. — Schmerzanfälle mit Durst, Hitze undRöthe (besonders einer) der Wangen. — ConvulsivischeZuckungen im Gesichte. — Krämpfe. — Frieselausschlag.
— Süchtige und wunde Haut. — Krebsartige Ver-härtungen der weiblichen Brüste. — Drüsengeschwülste,entzündlich geschwollene Ohrdrüsen. — Zusammenfahrenim Schlafe. — Grosse Gemüthsunruhe, Aergerlichkeit undzänkische Laune. — Ohrenzwang, auch mit Reissen,besonders nach Erkältung. — Halbseitige Backenge-schwulst. — Zahnschmerzen mit Backengeschwulst, ärgerim warmen Zimmer und durch Warmtrinken. — FauligerMundgestank. — Halsschmerzen von Erkältung. — BittererMundgeschmack, saures Erbrechen. — Magenkrämpfenach Aerger oder auch nach Kaffeetrinken ; heftiges Magen-drücken, gebessert durch Kaffee-Trank. —Durchfällige,grüne Stühle oder gelbe, wie gehackte Eier mitdem Gestank nach faulen Eiern. — Unterleibskrämpfe beiSchwängern. — Wehenartige Schmerzen, Drang nach derGebärmutter, selbst Mutterblutflüsse von dunkelm geron-nenem Blute. — Husten mit Heiserkeit und Schleimras-seln in der Kehle. Katarrhaliseher Husten mit Heiserkeit.
— Wadenklamm.Gabe: 3.—6. Potenz.
Chel. = Chelidonium niajus.
(Schöllkraut.)
Wirkungsdauer: in chronischen Fällen circa 8 Tage. Antidot:Camph.
Kälte des ganzen Körpers, besonders der Hände undFüsse. — Mangel an Lebenswärme. — Kopfgrind. —Hornhautverdunkelung, Thränenfistel. — Flechten im Ge-sichte. — Blähungsbeschwerdeh von Milchgenuss.
Leber- und Milzbeschwerden bei Stauungen im Pfort-adergebiete.
Gabe: 3.—12. Potenz.