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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Charakteristische Eigentümlichkeiten.

keitdes ganzen Nervensystems und grosse Empfind-ichkeit für den geringsten Schmerz. Empfindlichkeitgegen freie Luft. Schmerzanfälle mit Durst, Hitze undRöthe (besonders einer) der Wangen. ConvulsivischeZuckungen im Gesichte. Krämpfe. Frieselausschlag.

Süchtige und wunde Haut. Krebsartige Ver-härtungen der weiblichen Brüste. Drüsengeschwülste,entzündlich geschwollene Ohrdrüsen. Zusammenfahrenim Schlafe. Grosse Gemüthsunruhe, Aergerlichkeit undzänkische Laune. Ohrenzwang, auch mit Reissen,besonders nach Erkältung. Halbseitige Backenge-schwulst. Zahnschmerzen mit Backengeschwulst, ärgerim warmen Zimmer und durch Warmtrinken. FauligerMundgestank. Halsschmerzen von Erkältung. BittererMundgeschmack, saures Erbrechen. Magenkrämpfenach Aerger oder auch nach Kaffeetrinken ; heftiges Magen-drücken, gebessert durch Kaffee-Trank.Durchfällige,grüne Stühle oder gelbe, wie gehackte Eier mitdem Gestank nach faulen Eiern. Unterleibskrämpfe beiSchwängern. Wehenartige Schmerzen, Drang nach derGebärmutter, selbst Mutterblutflüsse von dunkelm geron-nenem Blute. Husten mit Heiserkeit und Schleimras-seln in der Kehle. Katarrhaliseher Husten mit Heiserkeit.

Wadenklamm.Gabe: 3.6. Potenz.

Chel. = Chelidonium niajus.

(Schöllkraut.)

Wirkungsdauer: in chronischen Fällen circa 8 Tage. Antidot:Camph.

Kälte des ganzen Körpers, besonders der Hände undFüsse. Mangel an Lebenswärme. Kopfgrind.Hornhautverdunkelung, Thränenfistel. Flechten im Ge-sichte. Blähungsbeschwerdeh von Milchgenuss.

Leber- und Milzbeschwerden bei Stauungen im Pfort-adergebiete.

Gabe: 3.12. Potenz.