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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Charakteristische Eigenthümlichkeiten.

keit. Luftröhrenschwindsucht; Lungeneiterung. Ge-fühl, als versetze sich der Athem zwischen denSchulterblättern. Verkrümmung der Rückenwirbel(nach Sulph.). Grosse Kreuz- und Rückenschmerzen, wievon Verheben. Hüftgicht; Klamm in den Waden. Knochenverkrümmung und rhachitische Be-schwerden.-Oft sehr wirksam bei corpulenten Personen.

Gabe: 30. Potenz.

Calc. acetica, Calc. nsta und Calc. phosphorica sind nochnicht geprüft, ihrer Anwendung bei Kranken liegt diePrüfung der Calcarea carbonica zu Grunde. In der Praxishaben wir jedoch die Calc. phosph. als ein vortrefflichesMittel im 2. Stadium der Gehirnhautentzündung kennengelernt.

Calend. = Calendula officinalis.

(Gemeine Ringelblume.)

Wirkungsdauer: bis zu 2 Tagen. Antidote: unbekannt, wahr-scheinlich wie bei Arnica, da diese derselben Pßanzenfamilie an-gehört.

Die Tinctur, in Wasser gemischt, ist, äusserlich ange-wandt, sehr hilfreich bei tiefen, zackigen und blu-tenden Wunden. Augenentzündung nach Ope-rationen; Wundfieber (im Wechsel mit Aconitum). Sonstnoch wenig geprüft.

Camph. = Camphora.

(Kampher.)

Wirkungsdauer: einige Minuten, selten einige Stunden. Anti-dote : Opium, Wein, Essig.

Allgemeines Sinken der Kräfte, höchsteSchwäche. - Convulsionen und Krämpfe verschiedenerArt; Starrkrämpfe. Gehirnentzündung, besondersvon grosser Sonnenhitze. Beim Nervenfieber(nach Rhus) sehr hülfreich; kalte, klebrige Haut. All-gemeine Kälte des Körpers mit Todtenblässe des Ge-sichtes. Ungeheurer Durst; Brechübelkeit mit Schwin-delanfällen. Arges Drücken und Brennen im Magen.

klc