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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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37
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Einleitung.

® l nen Tropfen Arznei ins Weltmeer zu giessen und seinen^atienten davon täglich einen Theelöffelvoll einnehmen zuasse n." Doch sieht wohl jeder Verständige ein, dass6 was Anderes ist, die Arznei in einem Glase voll Flüssig-st durch successives Verdünnen zu vertheilen, und wiedere was Anderes, sie in ein Weltmeer voll Wasser zu schüf-en. Hier ist nämlich der Paralogismus deutlich, dass derJ-'opien seine quantitative Cohärenz in sich nicht aufgiebt,1 ondern vielmehr mit der grossen Masse vermehrt, so,^ as s das qualitative Element in seiner Wirkung am Endeu Nttll wird. Wird hingegen der Tropfen zur atomisti-ien Grenze zurückgeführt, so verschwindet die quantita-Ve Cohärenz, und dafür wird das, dem Heilzwecke ent-Prechende, qualitative Element völlig frei.

«omit wäre die Schwierigkeit und vermeintliche TJn-

°guchkeit einer Erklärung der von Hahnemann auf rein

, Pinschern Wege gefundenen Wirksamkeit minimaler

. ornöo pathischer Arzneigaben, eine Schwierigkeit, die Viele

rthürnlich mit der Unmöglichkeit der Sache verwechselt

aben, beseitigt. Uebrigens kommt es, um die Frage zu

^ tso ^eiden, auf eine theoretische Erklärung gar nicht anWir "

erkl

lr können uns auch den mineralischen Magnetismus nichtaren , und doch brauchen wir den Compass zur See

nr t; wir wissen nicht, was Elektricität ist, und doch ver-enden wir diese Kraft in der modernen Cultur. Besserp Jeder Erklärungsversuch ist ein kräftiger

ortschritt auf dem Wege der Thatsache.. \ e alte abgedroschene, doch immer wieder von Neuemtti "K Tenne der Conversation gelegte Redensart:Wase - 8 , s °hadet, kann auch nichts nützen," ist eine ebensojq- , x 8 e , als gedankenlose. Wir sehen überall in dertat)' ss ' wo die Reizempfänglichkeit (Receptivi-c i lne hohe ist, auch die geringsten derselben entspre-chen F'

e ln k °nnen. So genügt beispielsweise bei Lichtscheu,

Liol t ^ In P tome der Augenentzündung, nur ein einziger

W a k raa l, um das kranke Auge empfindlich zu afficiren,

a d das gesunde Auge ein Meer von Licht mit Be-

sem

e n Einflüsse von grosser, ja erstaunlicher Wirkung