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Einleitung.
eclatante Heilerfolge erzielen, nichts Stoffliches mehr vor'finden; hier haben wir es mit unwägbaren, den chemischenGesetzen entrückten Agentien zu thun, die wir weder durchdie hydrostatische Wage, noch durch das Mikroskop oderein chemisches Reagens, sondern nur vermittelst des leben-den Organismus, im Zustaiide erhöhter Reiz-empfänglichkeit, wahrzunehmen vermögen. — Bishersuchte man die Wirksamkeit homöopathischer Potenzendurch die in ihnen vorhanden gedachten, äusserst feinenStofftheilchen zu erklären. Man argumentirte, dass je feinerdiese Theilchen, je assimilirbarer und aufnahmefähiger siesein müssten, indem dieselben nun um so leichter von derin den Nerven stattfindenden Strömung fortgerissen undnach den Gesetzen der Polarität an jenen Stellen abgesetztwerden können, wo Störungen stattfinden. Dieser Erklärungs-versuch ist jedoch bei den höhern Potenzen nicht zutreffend.Die Frage, ob Metalle und feste Körper durch stunden-lang fortgesetztes Verreiben mit unarzneilichen Stoffen zueiner von Stufe zu Stufe endlos fortschreitenden Zerkleinerungund gleichmässigen Vertheilung gelangen, wie Hahne-mann behauptete, ist von Dr. Wesselhöft in Boston(siehe Zeitschr. d. Berl. Vereins hom. Aerzte, IV. Bd.,Heft II u. III) eingehend, jedoch in verneinendem Sinne,beantwortet worden. Dr. Wesselhöft hat an verschiedenenfesten Körpern (Blattgold, Holzkohle, Kupfer, Blei, Eisen,Quecksilber, Silicea u. a. m.) bis zur Evidenz nach-gewiesen, und jeder gewandte Mikroskopiker kann sich vonder Wahrheit leicht selbst überzeugen, dass die Theilbar-keit des Stoffes, von der man annahm, dass sie unendlichsei, ihre Grenzen hat. Die kleinsten Partikelchen einesviele Stunden verriebenen festen Körpers haben eine Dimen-sion von etwa 1 / 30 oo mm. und sind noch zahlreich in derIII. und IV. Verreibung vorhanden. Diese Theilchen ge-langen jedoch in den noch höheren Verreibungsstufen zukeiner ferneren Zerkleinerung, ihre Anzahl wird nur ge-ringer, je weiter man die Verreibungen fortsetzt, so dasssie schon in der VII. Verreibung sehr spärlich und in dennoch weiteren Verreibungen und Potenzen gar nicht mehr