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Einleitung.
zurück und vergeht, das Mark wird von der neuen Pflanzeaufgezehrt; nur der unsichtbare, in dem Kerne liegendeKeim bleibt allein lebend und entwickelt sich in ein neuesund vollkommeneres Dasein." — So zertheilt die Homöo-pathie das Sichtbare ihrer Arzneistoffe, damit die innerste,unsichtbare Eigenthümlichkeit — die odische Kraft — sichdesto freier mittheile, damit die verhüllten Kräfte der Stoffesich desto leuchtender entfalten. Denn wo das quantitativeElement das qualitative bindet, da kann letzteres nur mitseinem etwaigen Ueberschusse noch wirken, während esin seiner Entbindung mit der ganzen Summe der Kraftwirkt, so, dass eine solche (durch Potenziren) aufgeschlosseneKraft ganz überraschend wirkt und selbst noch die 30. Potenzeines Arzneimittels, bei gehöriger Reizempfänglichkeit, einesogenannte „Erstverschlimmerung" verursachen kann.
Sehr wahr sagt Professor Eschenmayer in Tübingen,welcher schon damals (1834) die nahe Verwandtschaft der(odisch-) magnetischen Kraft und Homöopathie im Heil-wesen erkannte : „Was der magnetische Arzt mit einigenStrichen ausrichtet, das leistet der homöopathische Arztmit dem Minimum der Arzneigaben. Wie es nur eineseinzigen Hauches bedarf, um den ansteckenden Typhus mitder ganzen Folgenreihe seiner Zufälle in ein anderes Süb-ject zu verpflanzen, oder nur eines Atoms von Pockeneiter,um die gleiche Krankheit mit vielen tausend Pusteln her-vorzurufen, so bedarf es auch nur eines Atoms von Arznei,um die unendliche Modificabilität des Nervengeistesin Schwingungen zu setzen. Es ist, wie Hahne mannsagt, eine geistartige Wirkung, und von dieser Art ist auchdie magnetische Manipulation. Daher stehen sich diesebeiden Methoden näher, als es den Anschein hat. DerMagnetismus centrirt die Heilkraft blos, damit sie nachihrer eigenen Typik das Rechte finden kann und wird.Der Homöopath aber begünstigt die specifische Richtungder Heilkraft, wodurch sie gleichfalls die Krankheit besiegt."
Durch das homöopathische Potenzirungsverfahren werdendie Arzneikörper äusserst fein zertheilt, wodurch sie un-endlich an Oberfläche gewinnen, indem nunmehr Atome.
Kö